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EMC Storage: 3922Seiten Support Matrix?

Das hat mich grade ganz schön umgehauen. Auf 3900 Seiten dokumentiert EMC alle (unterstützten) Konfigurationen (Server, HBA, Hardware, Kabel, Switches und FS/VM). Aber kann solch eine umfangreiche Tabelle wirklich aktuell sein, und können all die Konfigurationen getestet worden sein? http://www.emc.com/interoperability/matrices/EMCSupportMatrix.zip

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Kommentare

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Otmanix am :

OtmanixGenau dafür gibts ja auch das Tool E-Lab Navigator unter https://elabnavigator.emc.com Die Vollständigkeit der Einträge hängt stark von der Häufigkeit der Konfiguration und vom Hersteller ab. Hier Alltagserfahrungen aus dem X86/X64-Umfeld: FSC Server, die mit Standard-Emulex/QLogic-HBAs ausgeliefert werden, sind z.B. recht gut für alle möglichen Betriebssysteme dokumentiert. Dagegen findet man bei Sun Server mit rebranded HBAs kaum Einträge für andere Betriebssysteme außer Solaris. Nach meiner Erfahrung kommt EMC seit ein paar Jahren nicht mehr mit Kompatibilitätstests hinterher. Das liegt zum großen Teil an der umfangreichen Testreihe. Netapp begnügt sich hier z.B. mit Aussagen wie HBA XY ist unter OS XY auf Storage XY supportet. Bei EMC heißt das u.U. Server XY mit HBA XY HBA-Treiber XY HBA-Firmware XY angeschloßen auf Switch XY im XY FC-Modus per XY Kabel mit OS XY Multpathing XY Cluster XY Volumemanager XY Filesystem XY wird supportet auf Storage XY (das ist die verkürzte Übersicht!). Wenn die eigene Hard- und Software in der Matrix vorhanden ist hat man den Vorteil, daß alle erdenklichen Konstellationen getestet wurden und man nimmt gern die empfohlenen Versionen der einzelnen Produkte plus Patches. Im Zweifelsfall muß man dann aber doch einen Anfrage stellen, ob die gewünschte Konfiguration so tickt, da dieses Werk unmöglich vollständig sein kann. Bis zu 5 Wochen kann das aber dauern... Verpflichtend ist die Matrix nicht, aber sie gibt u.a. Rechtssicherheit. Technisch funktioniert jedenfalls mehr als die Matrix meint...

Bernd Eckenfels am :

Bernd EckenfelsIch denke gerade mit den Mid-Size Storage Arrays die jetzt auch über Dell verticktwerden ist es schwierig alle möglichen Server Brands und Software Versionen durchtesten zu können. Gibts eigentlich spezielle Testtools mit denen man die nicht-schönwetter cases durchtesten kann (path failover, scsi reservation, remapping, io errors, etc). Dann baut man seine Noname Server und unsupported HBAs halt einfach mal zusammen und testet... Gruss Bernd

Otmanix am :

OtmanixTesttools für Endkunden von Seiten EMC sind mir nicht bekannt. Es gibt die sog. Procedure-Generators, die z.B. per Wizard erklären welche Schritte man unternehmen muß um Platten aus dem EMC-Storage einem Host mit OS XY zur Verfügung zu stellen. Dann gibt es noch emcreports/emcgrab, was dem explorer Tool von Sun entspricht. Es sammelt Daten über die installierte Umgebung. Das kann EMC wiederum in ein nicht für Endkunden freigegebenes Analsystool schicken, welches Empfehlungen ausspricht. Sinnvoll ist es aber z.B. im E-Lab Navigator best. Daten vorzugeben (z.B. Kabeltyp, Switchtyp, Switchmodus, Storage und OS) und die dann zugegebenermaßen lange Ergebnisliste nach ähnlichen Konfigurationen zu durchsuchen. Damit kann man dann sich relevante Infos zu Portsettings auf FAs in der Symmetrix oder notwendigen OS-Patches für Powerpath herausziehen, ... Ansonsten empfiehlt es sich im Powerlink die technische Hardwaredokumentation zu durchforsten. Da gibt es immer Whitepaper zu den Storagesystemen. Ebenfalls empfehlenswert sind der Topolgy-Guide und die HBA/Connectivity-Handbücher (wie wird welches OS für welches Storage konfiguriert). Ansonsten kann man auch die Supportforen und die Knowledgebase im Powerlink empfehlen. Als Einsteiger kann man also erstmal richtig Zeit investieren...

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