Gemeinhin wird die bessere Auslastung der Hardware Resourcen als Vorteile der Virtualisierung genannt. Um dazu aber größere Investitionen in Infrastruktur oder Lizenzen zu rechtfertigen muss man die Einsparungen und Kapazitäten auch visualisieren können.
Zu diesem Zweck bietet Microsoft jetzt ein Visio Connector Plugin an, dass die Vorteile von Server Konsolidierung als Grafik (Virtual Rack) sichtbar machen können soll.
Dabei greift Visio auf Excel Arbeitsblätter zu, die wiederum mit WMI und MOM Daten verknüpft sind. Das finde ich auch den besonders interessanten Teil an diesem Connector. Die Zugriffe auf WMI Live-Daten oder auf historische Auslastungszahlen des MOM Archivs erlaben es Server Auslastungen zu visualisieren.
Via Infoworld Virtualization Report.

Auszug aus dem Microsoft Guide zu Microsoft Office Visio 2007 Professional Add-In for Rack Server Virtualization
Dabei greift Visio auf Excel Arbeitsblätter zu, die wiederum mit WMI und MOM Daten verknüpft sind. Das finde ich auch den besonders interessanten Teil an diesem Connector. Die Zugriffe auf WMI Live-Daten oder auf historische Auslastungszahlen des MOM Archivs erlaben es Server Auslastungen zu visualisieren.
Via Infoworld Virtualization Report.
Geschrieben von Bernd Eckenfels
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Bei Youtube findet sich eine Video Botschaft von Dr. Mathias Döpfner (CEO) an die Angestellten des AxelSpringer Verlags. Bei Timecode 1:30 findet sich dann auch diese Aussage hier:
Ich bin mir nicht sicher, ob man IT mit Spass und Schönheit verkaufen muss, aber ich frage mich ob man wirklich Geld dabei sparen kann - besonders wenn man selbst erkannt hat dass es noch keine großen Anwender Unternehmen gibt (Axel Springer wird damit zum 2. größten Apple Firmenkunden nach Google weltweit).
Wie gut eignen sich die Apples denn in großen Unternehmensnetzen? Gibt's da Dinge wie Group Policy, Directory und System Management Server?
Ich glaube jeder Arbeitsplatz sieht ein bisschen schöner aus, wenn ein Apple Gerät daraufsteht.
Ich bin mir nicht sicher, ob man IT mit Spass und Schönheit verkaufen muss, aber ich frage mich ob man wirklich Geld dabei sparen kann - besonders wenn man selbst erkannt hat dass es noch keine großen Anwender Unternehmen gibt (Axel Springer wird damit zum 2. größten Apple Firmenkunden nach Google weltweit).
Wie gut eignen sich die Apples denn in großen Unternehmensnetzen? Gibt's da Dinge wie Group Policy, Directory und System Management Server?
Geschrieben von Bernd Eckenfels
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Da ich davon beim abendlichen Beercall erzählt bekam gehe ich davon aus, dass es schon alte News ist und sage dazu nichts weiter... naja außer vielleicht:
2ecki@calista:~> dpkg -l openssl ||/ Name Version Description +++-===================-===================-====================================================== ii openssl 0.9.7e-3sarge5 Secure Socket Layer (SSL) binary and related cryptogra
Geschrieben von Bernd Eckenfels
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Schon seit einiger Zeit sind von allen großen Server Herstellern die leistungsfähigen Quad-Core Xeon Prozessoren von Intel zu haben. Das AMD Lager kam hier recht spät. Bei einigen Server Beschaffungen die bei uns in letzter Zeit anstanden waren die Dell 2950 mit 2-Socket Quad Core CPUs die erste (und einzige) Wahl.
Jetzt kündigt AMD endlich die Maintream Verfügbarkeit von Server Systemen mit den Quad Core Opteron CPUs an:
AMD and Partners announce Multi Core
Jetzt kündigt AMD endlich die Maintream Verfügbarkeit von Server Systemen mit den Quad Core Opteron CPUs an:
AMD and Partners announce Multi Core
Das hat mich grade ganz schön umgehauen. Auf 3900 Seiten dokumentiert EMC alle (unterstützten) Konfigurationen (Server, HBA, Hardware, Kabel, Switches und FS/VM).
Aber kann solch eine umfangreiche Tabelle wirklich aktuell sein, und können all die Konfigurationen getestet worden sein?
http://www.emc.com/interoperability/matrices/EMCSupportMatrix.zip
Aber kann solch eine umfangreiche Tabelle wirklich aktuell sein, und können all die Konfigurationen getestet worden sein?
http://www.emc.com/interoperability/matrices/EMCSupportMatrix.zip
Offener Brief von Neil Wilson (directorymanager.org) über seine Freisetzung bei Sun und den Druck der auf die (gekündigten) Project-Owner der OpenDS (LDAP Server) Community ausgeübt wurden.
Wie Neil beschreibt ist das sicher ein Beipspiel für sich verselbständigendes Middle Management das den Sinn für die Realität verloren hat, aber... wieviel dieser Manager gibts bei Sun noch?
(via Ben Rockwood)
Wie Neil beschreibt ist das sicher ein Beipspiel für sich verselbständigendes Middle Management das den Sinn für die Realität verloren hat, aber... wieviel dieser Manager gibts bei Sun noch?
(via Ben Rockwood)
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Blogging, Infrastruktur, Intranet, Java Programming, Product Management, SOA
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Selten liest man über ZFS wirklich negatives. Das neue Filesystem von Solaris ist noch recht Jung, aber abgesehen von Tuning Problemen bei Datenbankservern waren mir noch keine echten Probleme bekannt. Bisher.
Dafür wundert mich ein wenig, dass nach der Schwemme an Tuningtips 2006 bisher nicht wirklich neue (und vor allem offizielle) Oracle/ZFS Info zu bekommen sind. Oder?
Dafür wundert mich ein wenig, dass nach der Schwemme an Tuningtips 2006 bisher nicht wirklich neue (und vor allem offizielle) Oracle/ZFS Info zu bekommen sind. Oder?
Mit Oracle VM scheint Oracle nun angetreten zu sein auch im Umfeld der Server Virtualisierung einen Fuss in den Markt zu bekommen. Wie schon gewohnt bedient sich Oracle dabei im Open Source Umfeld, und verwendet die Xen Hypervisor Technologie.
Anscheinend ist der Platz in diesem Markt nicht so groß, aus dem Grund muss auch gleich mal gegen die Mitbewerber gescholten werden:
Persönlich finde ich es positiv dass ein weiteres Unternehmen die Xen Technologie weitertreibt. (Auch wenn im Linux Umfeld sich wohl auch die KVM verbreiten zu scheint, so ist XEN einfach ein weit akzeptierter ABI, z.B. auch für Solaris)
XenSource, Inc. hat wegen der Zusammenarbeit mit Microsoft (im letzten Jahr)doch einige Begehrlichkeiten im Windows Umfeld geweckt. Und wurde folgerichtig auch inzwischen durch Citrix übernommen.
Anscheinend ist der Platz in diesem Markt nicht so groß, aus dem Grund muss auch gleich mal gegen die Mitbewerber gescholten werden:
We considered using VMWare. Unfortunately, we found that 30-40% of the box was consumed by the virtualization layer. This does not make sense. The second factor was that VMWare cost a lot of money. The final thing was that we wanted complete support. If we had to link into another product, we could not support this. The philosophy is that the Linux team combined with the database and middleware team can come up with a solution that is better. The measured penalty for Oracle VM is 10%. This is the typical price to pay for virtualization.(Pat Shuff)
Persönlich finde ich es positiv dass ein weiteres Unternehmen die Xen Technologie weitertreibt. (Auch wenn im Linux Umfeld sich wohl auch die KVM verbreiten zu scheint, so ist XEN einfach ein weit akzeptierter ABI, z.B. auch für Solaris)
XenSource, Inc. hat wegen der Zusammenarbeit mit Microsoft (im letzten Jahr)doch einige Begehrlichkeiten im Windows Umfeld geweckt. Und wurde folgerichtig auch inzwischen durch Citrix übernommen.
Drüben im virtuellen Blog des fiktiven EDV Leiters Frank Bremer menschelt es. Intrigen und Aus-dem-Bauch Entscheidungen bestimmen den Alltag (das ist allzu realistisch .). Gerade ging es in einem Artikel darum, den CFO von seiner Anti-SOA Meinung (die er durch einen polarisierenden Artikel gefasst hat) durch den Google Zeitgeist abzubringen: wie groß ist der SOA Hype?
Dieser Blog Post hat mich motiviert selbst einmal einige Zeitgeist Trends gegenüberzustellen. Und bin dabei auf ein sehr interessantes (unerwartetes) Ergebnis gestoßen:

Danach gibt es um Größenordnungen mehr Anfragen zum Thema SQL als zum Thema SOA, dafür berichtet die Schreibende Zunft deutlich stärker über den Hype.
Es ist wohl unstrittig, dass SQL (Netzwerk) Datenbanken zu einem Paradigmenwechsel in der IT geführt haben. Und der Fieberkurve nach zu urteilen auch sehr nachhaltig. Das muß an dem hohen integrativen Potential von offenen Datenschnittstellen liegen. Nicht umsonst nennt man SOA das SQL des neuen Jahrhunderts. Mal sehen ob das EA Modell dem auch gerecht werden kann.
Aber gut, im Vergleich zu anderen Schlagwörtern ist SOA schon Alltag*:

* Ich fühle mich Unwohl dem Google Zeitgeist zu viel Bedeutung zuzumessen, aber wenn das Herr Müller Dreist überzeugt, sollte es auch meine Leser täuschen können :)
Dieser Blog Post hat mich motiviert selbst einmal einige Zeitgeist Trends gegenüberzustellen. Und bin dabei auf ein sehr interessantes (unerwartetes) Ergebnis gestoßen:

Danach gibt es um Größenordnungen mehr Anfragen zum Thema SQL als zum Thema SOA, dafür berichtet die Schreibende Zunft deutlich stärker über den Hype.
Es ist wohl unstrittig, dass SQL (Netzwerk) Datenbanken zu einem Paradigmenwechsel in der IT geführt haben. Und der Fieberkurve nach zu urteilen auch sehr nachhaltig. Das muß an dem hohen integrativen Potential von offenen Datenschnittstellen liegen. Nicht umsonst nennt man SOA das SQL des neuen Jahrhunderts. Mal sehen ob das EA Modell dem auch gerecht werden kann.
Aber gut, im Vergleich zu anderen Schlagwörtern ist SOA schon Alltag*:

* Ich fühle mich Unwohl dem Google Zeitgeist zu viel Bedeutung zuzumessen, aber wenn das Herr Müller Dreist überzeugt, sollte es auch meine Leser täuschen können :)
Geschrieben von Bernd Eckenfels
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Das Versenden von großen Dateien ist entweder schwierig oder gar nicht möglich. E-Mail Anhänge sind in der Größe Limitiert, nicht alle Kunden haben Zugriff auf FTP, und das Betreiben eines eigenen Servers kostet Zeit und Geld.
Ich kenne das aus meiner eigenen Praxis, da sollen schon mal schnell CD-Images, Patches oder Druckvorlagen übertragen werden, und man muss immer mit sftp Servern hantieren. Es muss hier also eine Lösung her.
Dies hat sich auch die Skalio gedacht und bietet einen Hosted Service an: TeamBeam. Zahlende Kunden erhalten einen einfachen Upload Client mit dem Dateien auf den TeamBeam Server geladen werden können, und der Endkunde erhält eine Mail, die ein HTTP Download Link enthält. Großkunden können die Server sogar selbst betreiben und Customizing Dienstleistungen von Skalio erwerben.
Skalio glaubt an die Macht der Blogs, so habe ich einen Test Zugang erhalten, mit der Bitte den Service zu reviewen. Das will ich gerne tun:
Eine gute Idee
Positiv finde ich den Server Ansatz und die Tatsache dass der Empfänger der Files keine spezielle Software außer einem Browser benötigt. Der Einsatz von HTTP ist zudem kompatibel mit den meisten Firmen-Policies. SSL bietet einen halbwegs vernünftigen Schutz der übertragenen Daten. (Der Empfänger erhält eine längere URL dadurch ist gewährleistet, dass Unbefugte die Datei ohne Zugriff auf die unverschlüsselte E-Mail nicht finden können).
Einfache Software
Negativ finde ich den Java Upload Client. Dieser bietet in der Version 1.0 nicht die Funktionen die man von einer Software für die Übertragung von Großen Files erwarten würde:
Übertragungen werden nach einem Abbruch nicht erneut probiert, man muß diese noch einmal anstoßen. Startet man die Übertragung manuell erneut an, so wird diese anscheinend immer vom Anfang an begonnen, also keine Restart Funktion (der Empfänger kann immerhin einen Restartfähigen HTTP Client Download nutzen, da der Server den Range Header unterstützt).
Wenn man mehrere Sendeaufträge parallel anstoßen möchte, so werden diese nicht in einer einzigen Upload Queue zusammengefasst, man kann also keine Parameter für maximale Parallelität, Bandbreite oder Prios vorgeben. Auch lassen sich einzelne Übertragungen nicht pausieren.
Die Gui des Upload Clients ist simpel zu bedienen, die Buttons zum Browsen und der Pflege des "Addressbuchs" sind aber Gewöhnungssache.
Sicherheitsschwächen
Die Übertragungssicherheit bei Team Beam basiert ausschließlich auf SSL. Leider überprüft der TeamBeam Client das SSL Server Zertifikat nicht. So war es mit problemlos möglich einen eigenen SSL Proxy dazwischenzumogeln und die Komplette Übertragung mitzuschneiden. Dies ist leider ein massives Sicherheitsproblem, dürfte aber einfach zu beheben sein. Schwerwiegender ist die Tatsache dass die Download URLs in unverschlüsselten E-Mails versendet werden. Man sollte also die Daten selbst verschlüsseln (und dabei auch gleich eine elektronische Unterschrift anbringen).
Im WebDAV Verzeichnis kann man an den Userids (ich hatte die Nummer 240) ablesen, dass bisher noch wenige Kunden aktiv sind (45 Postfächer mit wartenden Dateien). Auch hier kann Skalio noch für etwas mehr Privatsphäre sorgen (im eigenen Interesse).
Fazit
Jeder sollte selbst die Rechnung machen, ob er Open Source Tools und einen Root Server einsetzen möchte, oder lieber die Services von TeamBeam (z.B. 250Eur/Monat für 100 User) nutzen möchte. Für die Datensicherheit sollte man bei sensitiven Daten zusätzlich selbst sorgen. Die Funktionalität wie Erinnerungen, Lesebestätigungen und das Portal zur Verwaltung der Aufträge sind eine bequeme Sache (ich weiss nicht ob es hier schon Open Source Lösungen gibt).
Neue Features wie z.B. die Weiterleitung von bereits auf dem Server befindlichen Dateien (im Portal) an neue Empfänger sind bereits angekündigt.
Wie das Administrationsinterface für Firmenkunden aussieht (dort müssen die E-Mail Addressen der Mitarbeiter gepflegt werden) konnte ich in meinem Test nicht prüfen. Ich denke aber dass größere Kunden hier noch auf die Entwicklung Einfluss nehmen könnten.
Update: ich habe den Artikel nach Feedback von Skalio etwas angepasst: Die Sicherheitsprobleme werden behoben, die Anzahl der Verzeichnisse im WebDAV spiegelt nicht die Anzahl der Kunden wieder und das Prinzipiellle Problem mit der E-Mail Sicherheit soll durch optionale Logins beim Download gelöst werden - für Skalio Kunden die ein my.teambeam.de Login haben.
Update2: heute erhalte ich die Information von Skalio, dass eine neue Version 1.0.1 des TeamBeam Clients verfügbar ist, das mit einer SSL Zertifikatsprüfung daherkommt. Ebenso wurde eine XSS Schwäche beseitigt und die Zugriffsmöglichkeiten auf das WebDAV Verzeichnis sind nun eingeschränkt. Damit wurden die von Bloggern berichteten Schwächen recht zügig behoben.
(Das Problem der unverschlüsselten Datenhaltung auf dem Salio Server und den ungeschützten Download Links besteht natürlich weiterhin, aber ist in der Einfachheit des Produktes bedingt)
Ich kenne das aus meiner eigenen Praxis, da sollen schon mal schnell CD-Images, Patches oder Druckvorlagen übertragen werden, und man muss immer mit sftp Servern hantieren. Es muss hier also eine Lösung her.
Dies hat sich auch die Skalio gedacht und bietet einen Hosted Service an: TeamBeam. Zahlende Kunden erhalten einen einfachen Upload Client mit dem Dateien auf den TeamBeam Server geladen werden können, und der Endkunde erhält eine Mail, die ein HTTP Download Link enthält. Großkunden können die Server sogar selbst betreiben und Customizing Dienstleistungen von Skalio erwerben.
Skalio glaubt an die Macht der Blogs, so habe ich einen Test Zugang erhalten, mit der Bitte den Service zu reviewen. Das will ich gerne tun:
Eine gute Idee
Positiv finde ich den Server Ansatz und die Tatsache dass der Empfänger der Files keine spezielle Software außer einem Browser benötigt. Der Einsatz von HTTP ist zudem kompatibel mit den meisten Firmen-Policies. SSL bietet einen halbwegs vernünftigen Schutz der übertragenen Daten. (Der Empfänger erhält eine längere URL dadurch ist gewährleistet, dass Unbefugte die Datei ohne Zugriff auf die unverschlüsselte E-Mail nicht finden können).
Einfache Software
Negativ finde ich den Java Upload Client. Dieser bietet in der Version 1.0 nicht die Funktionen die man von einer Software für die Übertragung von Großen Files erwarten würde:
Übertragungen werden nach einem Abbruch nicht erneut probiert, man muß diese noch einmal anstoßen. Startet man die Übertragung manuell erneut an, so wird diese anscheinend immer vom Anfang an begonnen, also keine Restart Funktion (der Empfänger kann immerhin einen Restartfähigen HTTP Client Download nutzen, da der Server den Range Header unterstützt).
Wenn man mehrere Sendeaufträge parallel anstoßen möchte, so werden diese nicht in einer einzigen Upload Queue zusammengefasst, man kann also keine Parameter für maximale Parallelität, Bandbreite oder Prios vorgeben. Auch lassen sich einzelne Übertragungen nicht pausieren.
Die Gui des Upload Clients ist simpel zu bedienen, die Buttons zum Browsen und der Pflege des "Addressbuchs" sind aber Gewöhnungssache.
Sicherheitsschwächen
Die Übertragungssicherheit bei Team Beam basiert ausschließlich auf SSL. Leider überprüft der TeamBeam Client das SSL Server Zertifikat nicht. So war es mit problemlos möglich einen eigenen SSL Proxy dazwischenzumogeln und die Komplette Übertragung mitzuschneiden. Dies ist leider ein massives Sicherheitsproblem, dürfte aber einfach zu beheben sein. Schwerwiegender ist die Tatsache dass die Download URLs in unverschlüsselten E-Mails versendet werden. Man sollte also die Daten selbst verschlüsseln (und dabei auch gleich eine elektronische Unterschrift anbringen).
Im WebDAV Verzeichnis kann man an den Userids (ich hatte die Nummer 240) ablesen, dass bisher noch wenige Kunden aktiv sind (45 Postfächer mit wartenden Dateien). Auch hier kann Skalio noch für etwas mehr Privatsphäre sorgen (im eigenen Interesse).
Fazit
Jeder sollte selbst die Rechnung machen, ob er Open Source Tools und einen Root Server einsetzen möchte, oder lieber die Services von TeamBeam (z.B. 250Eur/Monat für 100 User) nutzen möchte. Für die Datensicherheit sollte man bei sensitiven Daten zusätzlich selbst sorgen. Die Funktionalität wie Erinnerungen, Lesebestätigungen und das Portal zur Verwaltung der Aufträge sind eine bequeme Sache (ich weiss nicht ob es hier schon Open Source Lösungen gibt).
Neue Features wie z.B. die Weiterleitung von bereits auf dem Server befindlichen Dateien (im Portal) an neue Empfänger sind bereits angekündigt.
Wie das Administrationsinterface für Firmenkunden aussieht (dort müssen die E-Mail Addressen der Mitarbeiter gepflegt werden) konnte ich in meinem Test nicht prüfen. Ich denke aber dass größere Kunden hier noch auf die Entwicklung Einfluss nehmen könnten.
Update: ich habe den Artikel nach Feedback von Skalio etwas angepasst: Die Sicherheitsprobleme werden behoben, die Anzahl der Verzeichnisse im WebDAV spiegelt nicht die Anzahl der Kunden wieder und das Prinzipiellle Problem mit der E-Mail Sicherheit soll durch optionale Logins beim Download gelöst werden - für Skalio Kunden die ein my.teambeam.de Login haben.
Update2: heute erhalte ich die Information von Skalio, dass eine neue Version 1.0.1 des TeamBeam Clients verfügbar ist, das mit einer SSL Zertifikatsprüfung daherkommt. Ebenso wurde eine XSS Schwäche beseitigt und die Zugriffsmöglichkeiten auf das WebDAV Verzeichnis sind nun eingeschränkt. Damit wurden die von Bloggern berichteten Schwächen recht zügig behoben.
(Das Problem der unverschlüsselten Datenhaltung auf dem Salio Server und den ungeschützten Download Links besteht natürlich weiterhin, aber ist in der Einfachheit des Produktes bedingt)
Geschrieben von Bernd Eckenfels
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