Vor einiger Zeit habe ich mich bei der PR Agentur von Trekstor beschwert, dass diese mir als Blogger zwar unverlangt Pressemitteilungen senden, aber ohne Testgeräte ich nicht viel berichten kann und will. Jetzt habe ich überraschend ein Testgerät von Trekstor erhalten, und will dies hier gerne besprechen:
In einem sehr kleinen Paket habe ich den "Trekstor Portable WLAN Hotspot" für einen 2-wöchigen Test erhalten. Ein Gerät in der Größe eines Mobiltelefons das als WLAN Hotspot eingesetzt werden kann, und dabei die Verbindung mit dem Internet mittels eingebauter UMTS Funktion herstellt. Es ist also ein UMTS WLAN Router, benötigt dabei aber keinen externen USB Stick, die SIM-Karte des Mobilfunkanbieters wird direkt in das UMTS fähige Gerät eingelegt.
Bis zu 5 WLAN Geräte können sich mit dem Hotspot verbinden, und dieser stellt dann die Verbindung zum Internet via UMTS/HDSPA (3G) oder GSM her. Zusätzlich hat das Gerät einen Mini-USB Anschluss über das es geladen werden kann. Über diesen USB 2.0 Anschluss kann auch ein weitere Rechner (Via Hi-Speed USB 2.0 Netzwerk Interface Treiber) angebunden werden.

Der kleine Hotspot kümmert sich dabei um NAT, Firewall, hat einen DNS Proxy und DHCP Server eingebaut. Konfiguriert wird das Gerät über den Web Browser. Die Knöpfe am Gerät beschränken sich auf ein Minimum (Ausschalter, WLAN Schalter, Manueller Connect).
Das Trekstor Gerätes ist Baugleich mit dem E5 von Huawei (dies wird auch nicht versteckt, das Logo ist auf der Rückseite zu sehen). Das Gerät ist Netlock frei, konnte in meinem Test mit Prepaid Standard SIM Karten von blau.de ebenso wie mit einem UMTS Datenvertrag von O2 genutzt werden. Es unterstützt UMTS im 2100MHz Band sowie Quad-Band GSM (EDGE, GPRS) 850/900/1800/1900MHz - ist also für Reisen geeignet. Das WLAN Modul kann im 2,4GHz Band die Kanäle 1-13 nutzen. (Es gibt bei den Europäischen Modellen eine Ortseinstellung bei der man auch "Japan" auswählen kann, diese schaltet aber keinen weiteren Kanal frei). Das Gerät unterstütz WPS, konnte ich aber mangels Gegenstelle nicht testen. Diese Funktion klingt aber kaum einfacher als das abtippen eines Passwortes von der Gehäuserückseite.
Die Anwendungsfälle sind vielfältig. Als Besitzer von Internet Tablets oder Game Consolen die keine UMTS-Stick Möglichkeit haben ist das Gerät auf jeden Fall eine praktische Option. Weiterhin kann das Gerät von kleinen Reisegruppen oder Arbeitsgruppen mit Note- oder Netbooks genutzt werden um einen (teuren) Internetzugang gemeinsam zu benutzen. Es ist damit Ideal geeignet die Wartezeit am Flughafen zu überbrücken ohne dass jeder der beteiligten einen eigenen Datentarif haben muss (einige Provider erlauben nicht den Betrieb von mehreren Geräten per NAT, dies muss im Einzelfall geprüft werden).
Praktisch an dem Prinzip der WLAN Anbindung ist, dass in der Regel alle Geräte ohne spezielle Treiber die Vermittlungsfunktion des Gerätes nutzen können. Es wird dabei WLAN nach 802.11 b/g mit WPA und oder WPA2.
Der WLAN Hotspot wird mit einem austauschbaren 3.7 V, 1500 mAh Akku geliefert. Es kann über USB vom Rechner geladen und mit Strom versorgt werden. Bei meinen Tests hatte es Laufzeiten von über 4h. Es kann dabei auch von USB Steckernetzteilen oder externen Akkus (Test mit einem Phillips Reserveakku, der zum Beispiel von iPhones nicht akzeptiert wird, war erfolgreich).
Als zusätzliche Funktion bietet das Gerät übrigens noch einen MicroSD Kartenslot in der Speicherkarten bis zu 32GB eingesteckt werden können. Diese können dann entweder über den USB Anschluss benutzt werden, oder der Zugriff auf den Inhalt steht über den Web Server des Geräts zur Verfügung.
Generell ist das Gerät und die Software gut durchdacht, es können mehrere Mobilfunk Profile angelegt werden; mutige Zeitgenossen können die Mobilfunk-PIN im Gerät speichern; wenn Roaming erkannt wird vermeidet das Gerät automatisch Online zu gehen. Bei der Auslieferung hat das Gerät einen eindeutigen Verschlüsselungskey (der auf der Geräterückseite aufgedruckt ist). Die NAT (ALG, DMZ) und Firewall Funktionen können mit guten Home Routern locker mithalten.
Das Gerät wird mit einem kurzen Mini-USB nach USB Kabel geliefert (aber keinem Netzteil) und einem Quick-Start Guide der keine der Optionen der Software auch nur ansatzweise erklärt. Er ist aber ausreichend um die erste WLAN Verbindung mit dem Gerät aufzubauen (Ich empfehle als einer der ersten Aktionen den WPA2 Modus zu aktivieren).
Ja, ich kann das Gerät fast nur loben, auf der Seite der Nachteile sehe ich vor allem den relativ hohen Preis (wobei es im direkten Vergleich mit anderen Geräten in der Leistungsklasse mit 139,- Eur günstig abschneidet), kleinere Lieblosigkeiten in der recht technischen Web Oberfläche (zum Beispiel die Deutsche Übersetzung "x Tag x Stunden x Protokoll") und die doch recht knappe Begrenzung auf 5 WLAN Clients.
Das OLED Dot Display ist recht übersichtlich aber unter vielen Lichtbedingungen kaum abzulesen (spiegelt). Dem Gerät fehlt auch eine VPN Funktion, allerdings sehe ich das nicht als Nachteil an, ein VPN sollte besonders in diesem Einsatzszenario (WLAN) auf dem Endgerät (Notebook) terminiert werden.
Für den stationären Einsatz würde ich das Gerät nicht empfehlen, ebenfalls nicht zur (Not)Versorgung von Veranstaltungen mit Internet (wegen der Anzahl der Clients und den fehlenden externen WLAN Antennen). Aber als Reisebegleiter macht es eine sehr gute Figur. Ich habe keine Erfahrungen mit der Stabilität des Gehäuses, beim Anfassen traut man dem Gerät keine große Robustheit zu. Das Gerät ist auf jeden Fall im Vergleich zum Mitbewerb (D-Link MyPocket, Novalink MiFi) sehr kompakt.
In einem sehr kleinen Paket habe ich den "Trekstor Portable WLAN Hotspot" für einen 2-wöchigen Test erhalten. Ein Gerät in der Größe eines Mobiltelefons das als WLAN Hotspot eingesetzt werden kann, und dabei die Verbindung mit dem Internet mittels eingebauter UMTS Funktion herstellt. Es ist also ein UMTS WLAN Router, benötigt dabei aber keinen externen USB Stick, die SIM-Karte des Mobilfunkanbieters wird direkt in das UMTS fähige Gerät eingelegt.
Bis zu 5 WLAN Geräte können sich mit dem Hotspot verbinden, und dieser stellt dann die Verbindung zum Internet via UMTS/HDSPA (3G) oder GSM her. Zusätzlich hat das Gerät einen Mini-USB Anschluss über das es geladen werden kann. Über diesen USB 2.0 Anschluss kann auch ein weitere Rechner (Via Hi-Speed USB 2.0 Netzwerk Interface Treiber) angebunden werden.

Der kleine Hotspot kümmert sich dabei um NAT, Firewall, hat einen DNS Proxy und DHCP Server eingebaut. Konfiguriert wird das Gerät über den Web Browser. Die Knöpfe am Gerät beschränken sich auf ein Minimum (Ausschalter, WLAN Schalter, Manueller Connect).
Das Trekstor Gerätes ist Baugleich mit dem E5 von Huawei (dies wird auch nicht versteckt, das Logo ist auf der Rückseite zu sehen). Das Gerät ist Netlock frei, konnte in meinem Test mit Prepaid Standard SIM Karten von blau.de ebenso wie mit einem UMTS Datenvertrag von O2 genutzt werden. Es unterstützt UMTS im 2100MHz Band sowie Quad-Band GSM (EDGE, GPRS) 850/900/1800/1900MHz - ist also für Reisen geeignet. Das WLAN Modul kann im 2,4GHz Band die Kanäle 1-13 nutzen. (Es gibt bei den Europäischen Modellen eine Ortseinstellung bei der man auch "Japan" auswählen kann, diese schaltet aber keinen weiteren Kanal frei). Das Gerät unterstütz WPS, konnte ich aber mangels Gegenstelle nicht testen. Diese Funktion klingt aber kaum einfacher als das abtippen eines Passwortes von der Gehäuserückseite.
Die Anwendungsfälle sind vielfältig. Als Besitzer von Internet Tablets oder Game Consolen die keine UMTS-Stick Möglichkeit haben ist das Gerät auf jeden Fall eine praktische Option. Weiterhin kann das Gerät von kleinen Reisegruppen oder Arbeitsgruppen mit Note- oder Netbooks genutzt werden um einen (teuren) Internetzugang gemeinsam zu benutzen. Es ist damit Ideal geeignet die Wartezeit am Flughafen zu überbrücken ohne dass jeder der beteiligten einen eigenen Datentarif haben muss (einige Provider erlauben nicht den Betrieb von mehreren Geräten per NAT, dies muss im Einzelfall geprüft werden).
Praktisch an dem Prinzip der WLAN Anbindung ist, dass in der Regel alle Geräte ohne spezielle Treiber die Vermittlungsfunktion des Gerätes nutzen können. Es wird dabei WLAN nach 802.11 b/g mit WPA und oder WPA2.
Der WLAN Hotspot wird mit einem austauschbaren 3.7 V, 1500 mAh Akku geliefert. Es kann über USB vom Rechner geladen und mit Strom versorgt werden. Bei meinen Tests hatte es Laufzeiten von über 4h. Es kann dabei auch von USB Steckernetzteilen oder externen Akkus (Test mit einem Phillips Reserveakku, der zum Beispiel von iPhones nicht akzeptiert wird, war erfolgreich).
Als zusätzliche Funktion bietet das Gerät übrigens noch einen MicroSD Kartenslot in der Speicherkarten bis zu 32GB eingesteckt werden können. Diese können dann entweder über den USB Anschluss benutzt werden, oder der Zugriff auf den Inhalt steht über den Web Server des Geräts zur Verfügung.
Generell ist das Gerät und die Software gut durchdacht, es können mehrere Mobilfunk Profile angelegt werden; mutige Zeitgenossen können die Mobilfunk-PIN im Gerät speichern; wenn Roaming erkannt wird vermeidet das Gerät automatisch Online zu gehen. Bei der Auslieferung hat das Gerät einen eindeutigen Verschlüsselungskey (der auf der Geräterückseite aufgedruckt ist). Die NAT (ALG, DMZ) und Firewall Funktionen können mit guten Home Routern locker mithalten.
Das Gerät wird mit einem kurzen Mini-USB nach USB Kabel geliefert (aber keinem Netzteil) und einem Quick-Start Guide der keine der Optionen der Software auch nur ansatzweise erklärt. Er ist aber ausreichend um die erste WLAN Verbindung mit dem Gerät aufzubauen (Ich empfehle als einer der ersten Aktionen den WPA2 Modus zu aktivieren).
Ja, ich kann das Gerät fast nur loben, auf der Seite der Nachteile sehe ich vor allem den relativ hohen Preis (wobei es im direkten Vergleich mit anderen Geräten in der Leistungsklasse mit 139,- Eur günstig abschneidet), kleinere Lieblosigkeiten in der recht technischen Web Oberfläche (zum Beispiel die Deutsche Übersetzung "x Tag x Stunden x Protokoll") und die doch recht knappe Begrenzung auf 5 WLAN Clients.
Das OLED Dot Display ist recht übersichtlich aber unter vielen Lichtbedingungen kaum abzulesen (spiegelt). Dem Gerät fehlt auch eine VPN Funktion, allerdings sehe ich das nicht als Nachteil an, ein VPN sollte besonders in diesem Einsatzszenario (WLAN) auf dem Endgerät (Notebook) terminiert werden.
Für den stationären Einsatz würde ich das Gerät nicht empfehlen, ebenfalls nicht zur (Not)Versorgung von Veranstaltungen mit Internet (wegen der Anzahl der Clients und den fehlenden externen WLAN Antennen). Aber als Reisebegleiter macht es eine sehr gute Figur. Ich habe keine Erfahrungen mit der Stabilität des Gehäuses, beim Anfassen traut man dem Gerät keine große Robustheit zu. Das Gerät ist auf jeden Fall im Vergleich zum Mitbewerb (D-Link MyPocket, Novalink MiFi) sehr kompakt.

Einstellungen / Allgemein / Info / Modem FW
Aktuell werden die Neuerwerbungen noch mit 2.11.07 ausgeliefert, bei einem regulären Update auf die 2.2 Firmware per iTunes wird allerdings das Baseband Modul auf die 2.28.00 gebracht, hierfür kann der Soft Unlock nicht mehr verwendet werden. Deswegen warnt das Dev-Team auch vor so einem Update.
Auf dem CCC gibt es auch eine Session zum Thema "Hacking the iPhone".
Deutsche (T-Online) iPhones scheinen übrigens als Modell Nummer z.B. die MB497DN zu haben. Eine Liste der Modell Nummern gibt es beim Apple Support. Die iPhones scheinen aber alle mehrsprachig zu sein, das amerikanische Modell dessen Versionsinfo ich hier zeige war auch nach dem ersten Anschliessen an ein deutsches iTunes deutschsprachig (ohne Update).
Ich habe grade festgestellt, dass es bei Google Mail ein paar nette neue Features gibt. Neben dem freien IMAP Zugriff und dem einsammeln von bis zu 5 bestehenden POP-Accounts gibt es jetzt die Möglichkeit eine alternative From: Adresse per Dropdown Box auszuwählen.
Und dann gibt es noch einige Labs Widgets die man aktivieren kann, darunter dieses hier:
Und dann gibt es noch einige Labs Widgets die man aktivieren kann, darunter dieses hier:
Heute finden an der Uni-Karlsruhe gleich zwei interessante Termine statt. Die Java User Group Karlsruhe musste deswegen in den Raum -102UG in der Informatik Fakultät ausweichen, dort gibt es um 19:15Uhr (-21:15) einen Vortrag von Dr. Patrick Schemitz (Netpioneer GmbH) zum Thema Grundladen [Web] Security Auditing.
In -101UG spricht Dr. York Sure von SAP Research im Rahmen der GI/ACM Regionalgruppe Karlsruhe über Internet of Services. Dabei geht es um den Einsatz von Semantischen Technologien bei der Vermarktung von Internet Services.
Beide Termine finden sich auf dem IT-Kalender des Stadtblog KA. Dort findet sich auch eine Ankündigung für Morgen: Gründung des "Verein der Karlsruher Software-Ingenieure" um 16:00-18:00 am FZI. Näheres dazu in der Presseerklärung von FZI, KIT, adrena objects, 1&1, SAP und HsK.
Ich werde wohl bei der JUG-KA vorbeischauen heute Abend und mir Morgen die Info Veranstaltung ansehen.
In -101UG spricht Dr. York Sure von SAP Research im Rahmen der GI/ACM Regionalgruppe Karlsruhe über Internet of Services. Dabei geht es um den Einsatz von Semantischen Technologien bei der Vermarktung von Internet Services.
Beide Termine finden sich auf dem IT-Kalender des Stadtblog KA. Dort findet sich auch eine Ankündigung für Morgen: Gründung des "Verein der Karlsruher Software-Ingenieure" um 16:00-18:00 am FZI. Näheres dazu in der Presseerklärung von FZI, KIT, adrena objects, 1&1, SAP und HsK.
Ich werde wohl bei der JUG-KA vorbeischauen heute Abend und mir Morgen die Info Veranstaltung ansehen.
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Java Programming, Marketing, SOA, Technik
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Im Gegensatz zum Begriff Grid Computing ist das Thema Cloud computing etwas eindeutiger definiert. Es geht darum IT-Resourcen (Rechner oder Laufzeitumgebungen) aus der Wolke des Internets einzukaufen, also die Anwendungen remote zu betreiben.Die bekanntesten Vertreter dieses Genres sind Amazon's EC2 (Elastic Cloud Computing - eine Serverfarm auf der man Xen Images auf Stundenbasis laufen lassen kann) und Google App Engine (eine Python Web Server umgebung für Web Anwendungen).
Beide haben grade aktuell Neuigkeiten zu vermelden: Google App Engine ist nun offen für alle Entwickler (die kostenfreie Einsteigerversion erfordert eine SMS Registrierung, und kann auch mit Google Apps for Domains zusammenarbeiten).In der Public Beta des Amazon Cloud Services werden bald persistente Volumes möglich sein: damit sind dann auch klassische Enterprise Anwendungen einfach zu betreiben und nicht nur Compute Jobs (Video Rendering) oder replizierte Datenbanken.
In zwei kommenden Artikel will ich beide Dienste etwas näher vorstellen, und meine Bewertung dazu abgeben wo und wie das Utility Computing funktionieren kann.
Früher gab es kostenlose PDF Viewer die leichtgewichtig waren, und auf den meisten Plattformen verfügbar. PDF war ein einfaches Austauschformat. Zwar immer umstritten (Patente, Verschlüsselung, Freie Implementierungen, Versionen, Formulare, Scripte, etc) aber doch sehr erfolgreich (und benutzbar!).
Inzwischen ist der Adobe Reader zum Marketing-Vehikel von Adobe geworden. Bilder Galerien oder Web Konferencing Funktionen sind mit drin. Ständige nervige Auto-Updates und Taskleistenpest. Der Plugin ist generell langsam und instabil. PDF Inline Aufrufe klappen entweder Firefox oder im IE nicht (oder bei beiden nicht).
Nun ja, ein Mitbewerber ist XPS, aber das ist Microsoft, da kann man auch gleich .doc Files nehmen (was ich sogar bevorzuge!).
Das ist ganz schön deprimierend. Aber es geht noch schlimmer!
Am Horizont ist ein neues Format angetreten, das ursprünglich aus der Imaging/Scan Ecke kommt und hocheffiziente Komprimierung von Bilddaten anbietet. Neben dem Speichern (und schnellen Abrufen) von Scans kann man es auch für Bilderreiche Publikationen verwenden. Aber irgendwie habe ich den Eindruck Djvu hat den Sprung von "kleinem nützlichen Format" zum "unbenutzbaren Tool" schon vor dessen Verbreitung gemacht. Jedenfalls habe ich grade versucht auf meinem XP ein DJVue Demo Dokument zu öffnen. Zuerst wollte Firefox ein Plugin herunterladen, hat mich dann auf eine manuelle Plugin Installation umgeleitet und diese mit einem 404 beendet.
Dann habe ich die Java Version probiert, aber diese stürzt mit einer Security Exception ab (wenn man ein Applet von einem Host läd, dann sollte es auch nur von dort Daten anfordern, liebe Entwickler).
Gut, dann halt der Installer von Lizardtech. Ergebnis: der Auto Installer ist nur für IE verfügbar und die Stand-Alone Installation (6MB) bricht mit einem "RPC Server läuft nicht" Fehler im Installer ab.
Gut also WinDjview 0.5 heruntergeladen und auf die Foto Demo Seite gegangen. Ja toll, aber wo bekomme ich dort das Dejavu File das ich für den Viewer benötige?
Nun gut dann halt einen der Artikel probiert. Dort den .djvu Link angeclicked, und was passiert? Firefox kennt den Viewer nicht - er hat sich nicht mit der File Extension assoziiert. Also Open with.. Other... ah endlich. Aber... ihh.. das ist ja hässlich - da muss man ja mehr als 100% auswählen (in meinem Alter). Also als PDF Ersatz für Texte kann man das vergessen. Kein Anti Aliasing, kein Cleartype, keine Vectorfonts und überhaupt (ist ja auch nicht die Domäne des Formats). Eigentlich wollte ich es ja für Bilder probieren.
Ok, also die URL eines Demo Files aus der Seite extrahiert und angeclicked im Browser. Jetzt öffnet sich DeJaView als Anwendung und zeigt rassend schnell 220 leere Seiten an. Äh? Erst beim Click auf "Page Information" kommt dann ein Popup: "Error decoding page".
Ok... dann lassen wir es halt.
Inzwischen ist der Adobe Reader zum Marketing-Vehikel von Adobe geworden. Bilder Galerien oder Web Konferencing Funktionen sind mit drin. Ständige nervige Auto-Updates und Taskleistenpest. Der Plugin ist generell langsam und instabil. PDF Inline Aufrufe klappen entweder Firefox oder im IE nicht (oder bei beiden nicht).
Nun ja, ein Mitbewerber ist XPS, aber das ist Microsoft, da kann man auch gleich .doc Files nehmen (was ich sogar bevorzuge!).
Das ist ganz schön deprimierend. Aber es geht noch schlimmer!
Am Horizont ist ein neues Format angetreten, das ursprünglich aus der Imaging/Scan Ecke kommt und hocheffiziente Komprimierung von Bilddaten anbietet. Neben dem Speichern (und schnellen Abrufen) von Scans kann man es auch für Bilderreiche Publikationen verwenden. Aber irgendwie habe ich den Eindruck Djvu hat den Sprung von "kleinem nützlichen Format" zum "unbenutzbaren Tool" schon vor dessen Verbreitung gemacht. Jedenfalls habe ich grade versucht auf meinem XP ein DJVue Demo Dokument zu öffnen. Zuerst wollte Firefox ein Plugin herunterladen, hat mich dann auf eine manuelle Plugin Installation umgeleitet und diese mit einem 404 beendet.
Dann habe ich die Java Version probiert, aber diese stürzt mit einer Security Exception ab (wenn man ein Applet von einem Host läd, dann sollte es auch nur von dort Daten anfordern, liebe Entwickler).
Gut, dann halt der Installer von Lizardtech. Ergebnis: der Auto Installer ist nur für IE verfügbar und die Stand-Alone Installation (6MB) bricht mit einem "RPC Server läuft nicht" Fehler im Installer ab.
Gut also WinDjview 0.5 heruntergeladen und auf die Foto Demo Seite gegangen. Ja toll, aber wo bekomme ich dort das Dejavu File das ich für den Viewer benötige?
Nun gut dann halt einen der Artikel probiert. Dort den .djvu Link angeclicked, und was passiert? Firefox kennt den Viewer nicht - er hat sich nicht mit der File Extension assoziiert. Also Open with.. Other... ah endlich. Aber... ihh.. das ist ja hässlich - da muss man ja mehr als 100% auswählen (in meinem Alter). Also als PDF Ersatz für Texte kann man das vergessen. Kein Anti Aliasing, kein Cleartype, keine Vectorfonts und überhaupt (ist ja auch nicht die Domäne des Formats). Eigentlich wollte ich es ja für Bilder probieren.
Ok, also die URL eines Demo Files aus der Seite extrahiert und angeclicked im Browser. Jetzt öffnet sich DeJaView als Anwendung und zeigt rassend schnell 220 leere Seiten an. Äh? Erst beim Click auf "Page Information" kommt dann ein Popup: "Error decoding page".
Ok... dann lassen wir es halt.
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Intranet, Product Management, SW Entwicklung, Technik
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Digital Rights Management (DRM) ist eine Methode Abspiel- und Kopier Möglichkeiten von Medien einzuschränken. Inhaltsanbieter sagen sie können damit günstigere Preise machen indem die Rechte auf ein vom Kunden benötigtes Maximum eingeschränkt werden. Kunden hingegen fühlen sich dadurch insbesondere mehrfach abgezockt.
So oder so hat DRM große Probleme, weil dem Kunden (dem Käufer) einiges an Rechte weggenommen wird. Das kann dann so weit gehen, dass man gekaufte Songs nicht mehr abspielen kann, weil die DRM Server nicht erreichbar sind, oder keine Geräte mehr das Verfahren unterstützen.
Microsoft hat den DRM Skeptikern einst versucht mit Ihrer "Plays for Shure" Campagne zu entgegnen. Ironischer weise schaltet Microsoft diesen Dienst jetzt ab, was dazu führt dass man die gekauften Medien nicht mehr von einem Gerät zum anderen übertragen kann (sondern nur noch auf den 5 registrierten Geräten).
Wieder einmal zeigt sich, dass offene Formate eine sichere Zukunftsinvestition sind.
Via Kris.
Update: auch im Spiegel.
So oder so hat DRM große Probleme, weil dem Kunden (dem Käufer) einiges an Rechte weggenommen wird. Das kann dann so weit gehen, dass man gekaufte Songs nicht mehr abspielen kann, weil die DRM Server nicht erreichbar sind, oder keine Geräte mehr das Verfahren unterstützen.
Microsoft hat den DRM Skeptikern einst versucht mit Ihrer "Plays for Shure" Campagne zu entgegnen. Ironischer weise schaltet Microsoft diesen Dienst jetzt ab, was dazu führt dass man die gekauften Medien nicht mehr von einem Gerät zum anderen übertragen kann (sondern nur noch auf den 5 registrierten Geräten).
Wieder einmal zeigt sich, dass offene Formate eine sichere Zukunftsinvestition sind.
Via Kris.
Update: auch im Spiegel.
Das Thema Identity Management wurde besonders von den Herstellern entsprechender Lösungen immer wieder in die Fachpresse gebracht. Sicherheit ist auch ein sehr wichtiges Thema, und gerade die Innerbetrieblichen Abläufe lassen sich durch entsprechende Automatisierung nicht nur beschleunigen oder kostengünstiger machen, nein insbesondere auch die Sicherheit profitiert von einem durchdachten Ansatz.
Ein typisches Beispiel ist der HR Prozess bei dem ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, oder dessen Zugriffsrechte kurzfristig zurückgezogen werden sollen. Je mehr Systeme an einer Synchronisation beteiligt sind, oder direkt auf die zentrale Benutzerverwaltung zugreifen, desto schneller und vollständiger ist dieser Prozess.
Aber wieder zurück zum Thema IM - ich habe den Eindruck das Risiko wird zwar verstanden, aber noch immer sind Tools in dem Umfeld "Nice-to-have", oder noch schlimmer: es werden strategische Entscheidungen "angedacht" und investiert, ein Großteil der Intranet Anwendungen bleibt aber außen vor.
Hier genau setzt jetzt ein Compliance und Risk Management an. Und wie allen bekannt ist, kann sich Niemand dem Thema entziehen. Spätestens mit der neuen EU Direktive zum EuroSOX (was für ein schreckliches Schlagwort) wird es hier einen Boom geben.
Entsprechend gibt es auch schon eine Analysten Meinung zu dem Thema, wie gerade bei CIO.de gefunden. Zugriffsrechte sollen hier vereinheitlicht werden (und dazu muß man natürlich Produkte kaufen).
Ein typisches Beispiel ist der HR Prozess bei dem ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, oder dessen Zugriffsrechte kurzfristig zurückgezogen werden sollen. Je mehr Systeme an einer Synchronisation beteiligt sind, oder direkt auf die zentrale Benutzerverwaltung zugreifen, desto schneller und vollständiger ist dieser Prozess.
Aber wieder zurück zum Thema IM - ich habe den Eindruck das Risiko wird zwar verstanden, aber noch immer sind Tools in dem Umfeld "Nice-to-have", oder noch schlimmer: es werden strategische Entscheidungen "angedacht" und investiert, ein Großteil der Intranet Anwendungen bleibt aber außen vor.
Hier genau setzt jetzt ein Compliance und Risk Management an. Und wie allen bekannt ist, kann sich Niemand dem Thema entziehen. Spätestens mit der neuen EU Direktive zum EuroSOX (was für ein schreckliches Schlagwort) wird es hier einen Boom geben.
Entsprechend gibt es auch schon eine Analysten Meinung zu dem Thema, wie gerade bei CIO.de gefunden. Zugriffsrechte sollen hier vereinheitlicht werden (und dazu muß man natürlich Produkte kaufen).
"Intranet Identity Management (Part 1)" vollständig lesen
Nach all der IT Management Theorie in den letzten paar Artikeln mal wieder etwas praktisches für den Windows Desktop. Der Update Checker von Filehippo.com erlaubt es automatisiert einen Großteil aller frei verfügbaren Windows Programme auf Aktualisierungen zu testen.
Danke an Oliver Gassner für den Hinweis (in seinem Twitter feed).
Danke an Oliver Gassner für den Hinweis (in seinem Twitter feed).
Ich habe mir einen Twitter Account zugelegt, weil ich denke das ist ein gutes Tool seinen Tagesablauf zu dokumentieren. Ich werde mir neben dem öffentlichen Account den Sie gerne tracken dürft auch noch einen privaten anlegen in dem ich z.b. Projektspezifische Zeiten accounten werde.
Jetzt muss ich nur noch den RSS Feed auf meiner privaten Homepage einbauen..
Jetzt muss ich nur noch den RSS Feed auf meiner privaten Homepage einbauen..
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Blogging, Intranet, Karlsruhe, Technik
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