Vor einiger Zeit habe ich mich bei der PR Agentur von Trekstor beschwert, dass diese mir als Blogger zwar unverlangt Pressemitteilungen senden, aber ohne Testgeräte ich nicht viel berichten kann und will. Jetzt habe ich überraschend ein Testgerät von Trekstor erhalten, und will dies hier gerne besprechen:
In einem sehr kleinen Paket habe ich den "Trekstor Portable WLAN Hotspot" für einen 2-wöchigen Test erhalten. Ein Gerät in der Größe eines Mobiltelefons das als WLAN Hotspot eingesetzt werden kann, und dabei die Verbindung mit dem Internet mittels eingebauter UMTS Funktion herstellt. Es ist also ein UMTS WLAN Router, benötigt dabei aber keinen externen USB Stick, die SIM-Karte des Mobilfunkanbieters wird direkt in das UMTS fähige Gerät eingelegt.
Bis zu 5 WLAN Geräte können sich mit dem Hotspot verbinden, und dieser stellt dann die Verbindung zum Internet via UMTS/HDSPA (3G) oder GSM her. Zusätzlich hat das Gerät einen Mini-USB Anschluss über das es geladen werden kann. Über diesen USB 2.0 Anschluss kann auch ein weitere Rechner (Via Hi-Speed USB 2.0 Netzwerk Interface Treiber) angebunden werden.

Der kleine Hotspot kümmert sich dabei um NAT, Firewall, hat einen DNS Proxy und DHCP Server eingebaut. Konfiguriert wird das Gerät über den Web Browser. Die Knöpfe am Gerät beschränken sich auf ein Minimum (Ausschalter, WLAN Schalter, Manueller Connect).
Das Trekstor Gerätes ist Baugleich mit dem E5 von Huawei (dies wird auch nicht versteckt, das Logo ist auf der Rückseite zu sehen). Das Gerät ist Netlock frei, konnte in meinem Test mit Prepaid Standard SIM Karten von blau.de ebenso wie mit einem UMTS Datenvertrag von O2 genutzt werden. Es unterstützt UMTS im 2100MHz Band sowie Quad-Band GSM (EDGE, GPRS) 850/900/1800/1900MHz - ist also für Reisen geeignet. Das WLAN Modul kann im 2,4GHz Band die Kanäle 1-13 nutzen. (Es gibt bei den Europäischen Modellen eine Ortseinstellung bei der man auch "Japan" auswählen kann, diese schaltet aber keinen weiteren Kanal frei). Das Gerät unterstütz WPS, konnte ich aber mangels Gegenstelle nicht testen. Diese Funktion klingt aber kaum einfacher als das abtippen eines Passwortes von der Gehäuserückseite.
Die Anwendungsfälle sind vielfältig. Als Besitzer von Internet Tablets oder Game Consolen die keine UMTS-Stick Möglichkeit haben ist das Gerät auf jeden Fall eine praktische Option. Weiterhin kann das Gerät von kleinen Reisegruppen oder Arbeitsgruppen mit Note- oder Netbooks genutzt werden um einen (teuren) Internetzugang gemeinsam zu benutzen. Es ist damit Ideal geeignet die Wartezeit am Flughafen zu überbrücken ohne dass jeder der beteiligten einen eigenen Datentarif haben muss (einige Provider erlauben nicht den Betrieb von mehreren Geräten per NAT, dies muss im Einzelfall geprüft werden).
Praktisch an dem Prinzip der WLAN Anbindung ist, dass in der Regel alle Geräte ohne spezielle Treiber die Vermittlungsfunktion des Gerätes nutzen können. Es wird dabei WLAN nach 802.11 b/g mit WPA und oder WPA2.
Der WLAN Hotspot wird mit einem austauschbaren 3.7 V, 1500 mAh Akku geliefert. Es kann über USB vom Rechner geladen und mit Strom versorgt werden. Bei meinen Tests hatte es Laufzeiten von über 4h. Es kann dabei auch von USB Steckernetzteilen oder externen Akkus (Test mit einem Phillips Reserveakku, der zum Beispiel von iPhones nicht akzeptiert wird, war erfolgreich).
Als zusätzliche Funktion bietet das Gerät übrigens noch einen MicroSD Kartenslot in der Speicherkarten bis zu 32GB eingesteckt werden können. Diese können dann entweder über den USB Anschluss benutzt werden, oder der Zugriff auf den Inhalt steht über den Web Server des Geräts zur Verfügung.
Generell ist das Gerät und die Software gut durchdacht, es können mehrere Mobilfunk Profile angelegt werden; mutige Zeitgenossen können die Mobilfunk-PIN im Gerät speichern; wenn Roaming erkannt wird vermeidet das Gerät automatisch Online zu gehen. Bei der Auslieferung hat das Gerät einen eindeutigen Verschlüsselungskey (der auf der Geräterückseite aufgedruckt ist). Die NAT (ALG, DMZ) und Firewall Funktionen können mit guten Home Routern locker mithalten.
Das Gerät wird mit einem kurzen Mini-USB nach USB Kabel geliefert (aber keinem Netzteil) und einem Quick-Start Guide der keine der Optionen der Software auch nur ansatzweise erklärt. Er ist aber ausreichend um die erste WLAN Verbindung mit dem Gerät aufzubauen (Ich empfehle als einer der ersten Aktionen den WPA2 Modus zu aktivieren).
Ja, ich kann das Gerät fast nur loben, auf der Seite der Nachteile sehe ich vor allem den relativ hohen Preis (wobei es im direkten Vergleich mit anderen Geräten in der Leistungsklasse mit 139,- Eur günstig abschneidet), kleinere Lieblosigkeiten in der recht technischen Web Oberfläche (zum Beispiel die Deutsche Übersetzung "x Tag x Stunden x Protokoll") und die doch recht knappe Begrenzung auf 5 WLAN Clients.
Das OLED Dot Display ist recht übersichtlich aber unter vielen Lichtbedingungen kaum abzulesen (spiegelt). Dem Gerät fehlt auch eine VPN Funktion, allerdings sehe ich das nicht als Nachteil an, ein VPN sollte besonders in diesem Einsatzszenario (WLAN) auf dem Endgerät (Notebook) terminiert werden.
Für den stationären Einsatz würde ich das Gerät nicht empfehlen, ebenfalls nicht zur (Not)Versorgung von Veranstaltungen mit Internet (wegen der Anzahl der Clients und den fehlenden externen WLAN Antennen). Aber als Reisebegleiter macht es eine sehr gute Figur. Ich habe keine Erfahrungen mit der Stabilität des Gehäuses, beim Anfassen traut man dem Gerät keine große Robustheit zu. Das Gerät ist auf jeden Fall im Vergleich zum Mitbewerb (D-Link MyPocket, Novalink MiFi) sehr kompakt.
In einem sehr kleinen Paket habe ich den "Trekstor Portable WLAN Hotspot" für einen 2-wöchigen Test erhalten. Ein Gerät in der Größe eines Mobiltelefons das als WLAN Hotspot eingesetzt werden kann, und dabei die Verbindung mit dem Internet mittels eingebauter UMTS Funktion herstellt. Es ist also ein UMTS WLAN Router, benötigt dabei aber keinen externen USB Stick, die SIM-Karte des Mobilfunkanbieters wird direkt in das UMTS fähige Gerät eingelegt.
Bis zu 5 WLAN Geräte können sich mit dem Hotspot verbinden, und dieser stellt dann die Verbindung zum Internet via UMTS/HDSPA (3G) oder GSM her. Zusätzlich hat das Gerät einen Mini-USB Anschluss über das es geladen werden kann. Über diesen USB 2.0 Anschluss kann auch ein weitere Rechner (Via Hi-Speed USB 2.0 Netzwerk Interface Treiber) angebunden werden.

Der kleine Hotspot kümmert sich dabei um NAT, Firewall, hat einen DNS Proxy und DHCP Server eingebaut. Konfiguriert wird das Gerät über den Web Browser. Die Knöpfe am Gerät beschränken sich auf ein Minimum (Ausschalter, WLAN Schalter, Manueller Connect).
Das Trekstor Gerätes ist Baugleich mit dem E5 von Huawei (dies wird auch nicht versteckt, das Logo ist auf der Rückseite zu sehen). Das Gerät ist Netlock frei, konnte in meinem Test mit Prepaid Standard SIM Karten von blau.de ebenso wie mit einem UMTS Datenvertrag von O2 genutzt werden. Es unterstützt UMTS im 2100MHz Band sowie Quad-Band GSM (EDGE, GPRS) 850/900/1800/1900MHz - ist also für Reisen geeignet. Das WLAN Modul kann im 2,4GHz Band die Kanäle 1-13 nutzen. (Es gibt bei den Europäischen Modellen eine Ortseinstellung bei der man auch "Japan" auswählen kann, diese schaltet aber keinen weiteren Kanal frei). Das Gerät unterstütz WPS, konnte ich aber mangels Gegenstelle nicht testen. Diese Funktion klingt aber kaum einfacher als das abtippen eines Passwortes von der Gehäuserückseite.
Die Anwendungsfälle sind vielfältig. Als Besitzer von Internet Tablets oder Game Consolen die keine UMTS-Stick Möglichkeit haben ist das Gerät auf jeden Fall eine praktische Option. Weiterhin kann das Gerät von kleinen Reisegruppen oder Arbeitsgruppen mit Note- oder Netbooks genutzt werden um einen (teuren) Internetzugang gemeinsam zu benutzen. Es ist damit Ideal geeignet die Wartezeit am Flughafen zu überbrücken ohne dass jeder der beteiligten einen eigenen Datentarif haben muss (einige Provider erlauben nicht den Betrieb von mehreren Geräten per NAT, dies muss im Einzelfall geprüft werden).
Praktisch an dem Prinzip der WLAN Anbindung ist, dass in der Regel alle Geräte ohne spezielle Treiber die Vermittlungsfunktion des Gerätes nutzen können. Es wird dabei WLAN nach 802.11 b/g mit WPA und oder WPA2.
Der WLAN Hotspot wird mit einem austauschbaren 3.7 V, 1500 mAh Akku geliefert. Es kann über USB vom Rechner geladen und mit Strom versorgt werden. Bei meinen Tests hatte es Laufzeiten von über 4h. Es kann dabei auch von USB Steckernetzteilen oder externen Akkus (Test mit einem Phillips Reserveakku, der zum Beispiel von iPhones nicht akzeptiert wird, war erfolgreich).
Als zusätzliche Funktion bietet das Gerät übrigens noch einen MicroSD Kartenslot in der Speicherkarten bis zu 32GB eingesteckt werden können. Diese können dann entweder über den USB Anschluss benutzt werden, oder der Zugriff auf den Inhalt steht über den Web Server des Geräts zur Verfügung.
Generell ist das Gerät und die Software gut durchdacht, es können mehrere Mobilfunk Profile angelegt werden; mutige Zeitgenossen können die Mobilfunk-PIN im Gerät speichern; wenn Roaming erkannt wird vermeidet das Gerät automatisch Online zu gehen. Bei der Auslieferung hat das Gerät einen eindeutigen Verschlüsselungskey (der auf der Geräterückseite aufgedruckt ist). Die NAT (ALG, DMZ) und Firewall Funktionen können mit guten Home Routern locker mithalten.
Das Gerät wird mit einem kurzen Mini-USB nach USB Kabel geliefert (aber keinem Netzteil) und einem Quick-Start Guide der keine der Optionen der Software auch nur ansatzweise erklärt. Er ist aber ausreichend um die erste WLAN Verbindung mit dem Gerät aufzubauen (Ich empfehle als einer der ersten Aktionen den WPA2 Modus zu aktivieren).
Ja, ich kann das Gerät fast nur loben, auf der Seite der Nachteile sehe ich vor allem den relativ hohen Preis (wobei es im direkten Vergleich mit anderen Geräten in der Leistungsklasse mit 139,- Eur günstig abschneidet), kleinere Lieblosigkeiten in der recht technischen Web Oberfläche (zum Beispiel die Deutsche Übersetzung "x Tag x Stunden x Protokoll") und die doch recht knappe Begrenzung auf 5 WLAN Clients.
Das OLED Dot Display ist recht übersichtlich aber unter vielen Lichtbedingungen kaum abzulesen (spiegelt). Dem Gerät fehlt auch eine VPN Funktion, allerdings sehe ich das nicht als Nachteil an, ein VPN sollte besonders in diesem Einsatzszenario (WLAN) auf dem Endgerät (Notebook) terminiert werden.
Für den stationären Einsatz würde ich das Gerät nicht empfehlen, ebenfalls nicht zur (Not)Versorgung von Veranstaltungen mit Internet (wegen der Anzahl der Clients und den fehlenden externen WLAN Antennen). Aber als Reisebegleiter macht es eine sehr gute Figur. Ich habe keine Erfahrungen mit der Stabilität des Gehäuses, beim Anfassen traut man dem Gerät keine große Robustheit zu. Das Gerät ist auf jeden Fall im Vergleich zum Mitbewerb (D-Link MyPocket, Novalink MiFi) sehr kompakt.
Für mich ist das iPhone ein praktischer Begleiter, der oft den Blick auf den Notebook erspart. Ich wechsle öfters zwischen dem Twitter Client, der Xing Status Meldung, Mails, diversen Web Seiten und Feeds hin und her. Um das etwas zu verbessern habe ich nach einem Ticker gesucht. Zwar hat das iPhone OS noch nicht den Event-Push Dienst, den Apple für 3.0 angekündigt hat, aber es gibt im Cydia Repository ein nettes Winterboard Widget mit Namen iTicker. Dieses zeigt auf der Springboard Menu Seite RSS Einträge an.
Das ganze ist eine HTML Seite mit etwas CSS und JavaScript kann man also gut seinen Bedürfnissen anpassen. Ich habe es so erweitert, dass es 2 Einträge pro Seite anzeigt und das Author Feld farblich abgesetzt voranstellt.
Im iTicker habe ich die Pipe fest hinterlegt, kann deren Inhalt aber jederzeit grafisch zusammenstellen. Bei dem ganzen Unterfangen hat es mir geholfen dass ich die iTicker Dateien einfach auf dem Windows Rechner bearbeitet habe. Diese sind in Firefox lauffähig, und dank Firebug Extension war das JavaScript und CSS Debugging auch recht einfach. Um auf dem iPhone Änderungen zu machen habe ich die Dateien per SSH und vi geändert, anschliessend hilft mir die SBSettings Erweiterung das Springboard schnell neu zu starten ("Respring").
Jetzt muss ich nur noch herausfinden wie ich die Updates des Feeds besser kontrollieren kann. Irgendwie scheint da noch eine Google JS Feeds Library nicht ganz mitzuspielen.
Gleich zwei Termine zum Thema Java Concurrency stehen in der Region an:
Java User Group Karlsruhe - "The Secrets of Concurrency"
Mittwoch, 2009-02-11 19:15 Uhr
Dr Heinz Kabutz (PhD CompSci) Author des The Java(tm) Specialists' Newsletter
Ort: Uni Karlsruhe, ATIS, Am Fasanengarten 5, Geb. 50.34, 76131 Karlsruhe, Raum UG102
und
ObjektForum Stuttgart - Herausforderung Multikern-Systeme
Montag, 2009-02-16, 18.30 Uhr
Prof. Dr. Walter F. Tichy Universität Karlsruhe / FZI
Ort: Alte Scheuer, Degerloch
Java User Group Karlsruhe - "The Secrets of Concurrency"
Mittwoch, 2009-02-11 19:15 Uhr
Dr Heinz Kabutz (PhD CompSci) Author des The Java(tm) Specialists' Newsletter
Ort: Uni Karlsruhe, ATIS, Am Fasanengarten 5, Geb. 50.34, 76131 Karlsruhe, Raum UG102
und
ObjektForum Stuttgart - Herausforderung Multikern-Systeme
Montag, 2009-02-16, 18.30 Uhr
Prof. Dr. Walter F. Tichy Universität Karlsruhe / FZI
Ort: Alte Scheuer, Degerloch
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Hardware, Java Programming, Karlsruhe
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Der Soft SIM Unlock für das iPhone 3G ist noch nicht verfügbar, aber im Blog schreibt das "Dev-Team" in binary (und ROT13) code, dass man Ihre Ankündigung bezüglich des 2.2 Updates ignorieren kann. Und die Screenshots von Musclenerds belegen auch ein IPhone das trotz aktueller Modem (Baseband) Firmware unlocked wurde. (Aber weiterhin vorsichtig sein mit Upgrades)
Update: 0.9.5 habe ich inzwischen erfolgreich ausprobiert. Zuerst die 2.2 Firmware mittels iTunes eingespielt, mit QuickPwn 2.2-1 den Cydia Installer eingespielt und das Yellowsn0w DEB Paket installiert. Mit meiner Vodafone SIM Karte tut die Sache noch nicht (weil man die PIN nicht entfernen kann), aber nach mehreren Versuchen (Reset, Flight Mode, SIM erneut einsetzen) mit einer O2 SIM ging dann der Unlock erfolgreich.
awk -F "" '{printf "%c\n",($1*128 + $2*64 + $3*32 + $4*16 + $5*8 + $6*4 + $7*2 + $8) }'
Update: 0.9.5 habe ich inzwischen erfolgreich ausprobiert. Zuerst die 2.2 Firmware mittels iTunes eingespielt, mit QuickPwn 2.2-1 den Cydia Installer eingespielt und das Yellowsn0w DEB Paket installiert. Mit meiner Vodafone SIM Karte tut die Sache noch nicht (weil man die PIN nicht entfernen kann), aber nach mehreren Versuchen (Reset, Flight Mode, SIM erneut einsetzen) mit einer O2 SIM ging dann der Unlock erfolgreich.
Ich installiere gerade eine Java Anwendung in einem Windows 2008 Server.
Dabei verwende ich ein Windows XP als Host, Sun's VirtualBox als VMM und das Windows 2008 Core Edition liegt als dynamisch wachsende virtuelle Festplatte im VHD Format vor.
Jetzt trat das Problem auf, dass der Host nicht mehr genug Speicherplatz für das wachsende Image hatte. Dies wurde dem Java Programm sauber als IOException gemeldet, aber als Reason wird (verständlicherweise) kein "file system full" oder "no space on device" gegeben, sondern die Meldung:
"The drive cannot find the sector requested"
Dies ist verständlich, wenn man sich vor Augen hält dass der IDE Treiber den Fehlerzustand an das NTFS des Guests melden muss. Ein "Kann den Sektor nicht belegen" ist so ziemlich der passendste Fehler der man sich in der Schicht denken kann.
Dieser Bug ist übrigens extrem kritisch. Im Gegensatz zur Platznot im Filesystem - von der sich das Filesystem wieder erholen kann - sind Allocation Fehler von beliebigen Sektoren deutlich kritischer, insbesondere wenn das bei Filesystem Meta Blöcken passiert statt bei Datenblöcken. Schnell kann das Filesystem dann aussteigen. Dies wiederum ist der Tot des Servers, wenn es sich dabei um System-Partition oder Swap-Partition handelt. Diese Laufwerksarten sollte man also in einer virtualisierten Umgebung niemals auf eine virtuelle Disk mit uncommited Speicher legen. Sicher kann man damit etwas Platz sparen und wenn man das ganze überwacht passiert es selten. Aber wenn es passiert, so kann man den Guest erst mal rebooten (worst case).
Dabei verwende ich ein Windows XP als Host, Sun's VirtualBox als VMM und das Windows 2008 Core Edition liegt als dynamisch wachsende virtuelle Festplatte im VHD Format vor.
Jetzt trat das Problem auf, dass der Host nicht mehr genug Speicherplatz für das wachsende Image hatte. Dies wurde dem Java Programm sauber als IOException gemeldet, aber als Reason wird (verständlicherweise) kein "file system full" oder "no space on device" gegeben, sondern die Meldung:
"The drive cannot find the sector requested"
Dies ist verständlich, wenn man sich vor Augen hält dass der IDE Treiber den Fehlerzustand an das NTFS des Guests melden muss. Ein "Kann den Sektor nicht belegen" ist so ziemlich der passendste Fehler der man sich in der Schicht denken kann.
Dieser Bug ist übrigens extrem kritisch. Im Gegensatz zur Platznot im Filesystem - von der sich das Filesystem wieder erholen kann - sind Allocation Fehler von beliebigen Sektoren deutlich kritischer, insbesondere wenn das bei Filesystem Meta Blöcken passiert statt bei Datenblöcken. Schnell kann das Filesystem dann aussteigen. Dies wiederum ist der Tot des Servers, wenn es sich dabei um System-Partition oder Swap-Partition handelt. Diese Laufwerksarten sollte man also in einer virtualisierten Umgebung niemals auf eine virtuelle Disk mit uncommited Speicher legen. Sicher kann man damit etwas Platz sparen und wenn man das ganze überwacht passiert es selten. Aber wenn es passiert, so kann man den Guest erst mal rebooten (worst case).
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Hardware, Infrastruktur, Java Programming
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Gemeinhin wird die bessere Auslastung der Hardware Resourcen als Vorteile der Virtualisierung genannt. Um dazu aber größere Investitionen in Infrastruktur oder Lizenzen zu rechtfertigen muss man die Einsparungen und Kapazitäten auch visualisieren können.
Zu diesem Zweck bietet Microsoft jetzt ein Visio Connector Plugin an, dass die Vorteile von Server Konsolidierung als Grafik (Virtual Rack) sichtbar machen können soll.
Dabei greift Visio auf Excel Arbeitsblätter zu, die wiederum mit WMI und MOM Daten verknüpft sind. Das finde ich auch den besonders interessanten Teil an diesem Connector. Die Zugriffe auf WMI Live-Daten oder auf historische Auslastungszahlen des MOM Archivs erlaben es Server Auslastungen zu visualisieren.
Via Infoworld Virtualization Report.

Auszug aus dem Microsoft Guide zu Microsoft Office Visio 2007 Professional Add-In for Rack Server Virtualization
Dabei greift Visio auf Excel Arbeitsblätter zu, die wiederum mit WMI und MOM Daten verknüpft sind. Das finde ich auch den besonders interessanten Teil an diesem Connector. Die Zugriffe auf WMI Live-Daten oder auf historische Auslastungszahlen des MOM Archivs erlaben es Server Auslastungen zu visualisieren.
Via Infoworld Virtualization Report.
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Hardware, Infrastruktur, ROTFLBTC
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Bei Youtube findet sich eine Video Botschaft von Dr. Mathias Döpfner (CEO) an die Angestellten des AxelSpringer Verlags. Bei Timecode 1:30 findet sich dann auch diese Aussage hier:
Ich bin mir nicht sicher, ob man IT mit Spass und Schönheit verkaufen muss, aber ich frage mich ob man wirklich Geld dabei sparen kann - besonders wenn man selbst erkannt hat dass es noch keine großen Anwender Unternehmen gibt (Axel Springer wird damit zum 2. größten Apple Firmenkunden nach Google weltweit).
Wie gut eignen sich die Apples denn in großen Unternehmensnetzen? Gibt's da Dinge wie Group Policy, Directory und System Management Server?
Ich glaube jeder Arbeitsplatz sieht ein bisschen schöner aus, wenn ein Apple Gerät daraufsteht.
Ich bin mir nicht sicher, ob man IT mit Spass und Schönheit verkaufen muss, aber ich frage mich ob man wirklich Geld dabei sparen kann - besonders wenn man selbst erkannt hat dass es noch keine großen Anwender Unternehmen gibt (Axel Springer wird damit zum 2. größten Apple Firmenkunden nach Google weltweit).
Wie gut eignen sich die Apples denn in großen Unternehmensnetzen? Gibt's da Dinge wie Group Policy, Directory und System Management Server?
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Hardware, Infrastruktur, Marketing
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Schon seit einiger Zeit sind von allen großen Server Herstellern die leistungsfähigen Quad-Core Xeon Prozessoren von Intel zu haben. Das AMD Lager kam hier recht spät. Bei einigen Server Beschaffungen die bei uns in letzter Zeit anstanden waren die Dell 2950 mit 2-Socket Quad Core CPUs die erste (und einzige) Wahl.
Jetzt kündigt AMD endlich die Maintream Verfügbarkeit von Server Systemen mit den Quad Core Opteron CPUs an:
AMD and Partners announce Multi Core
Jetzt kündigt AMD endlich die Maintream Verfügbarkeit von Server Systemen mit den Quad Core Opteron CPUs an:
AMD and Partners announce Multi Core
Gerade als Arbeiter in der IT Branche wird man vorsichtig, was man den Computern so alles anvertraut (und sich wie in meinem Fall auch oftmals dafür entscheidet ein gewisses Risiko einzugehen). Die Stabilität eines Landes, die Integrität der Wahlen oder generell die Demokratie sollte man keines Falls Rechnern überlassen. Und nicht nur, weil der Umgang mit der Technik schwer ist oder keine Kostenersparnis bringt, sondern auch weil die Wahlhilfe eine wichtige Demokratiefunktion hat.
Was geschieht wenn man all dies vergisst, kann man in allen Blogs und in einer Presseerklärung des CCC (via Netzpolitik.org) nachlesen:
Schwerwiegende Wahlcomputer-Probleme bei der Hessenwahl - Wahleinsprüche und Nachwahlen erwartet
Erschreckend fand ich die Aussage des CCC, dass der fahrlässige Umgang (Lagerung der Geräte bei Parteifunktionären) ein Szenario war, das man sich selbst bei den Datenschützern nicht vorstellen konnte.
Update: Die Massenmedien sind auf die Vorfälle nicht groß angesprungen. Bei Focus Online gibt es einen Artikel dazu.
Was geschieht wenn man all dies vergisst, kann man in allen Blogs und in einer Presseerklärung des CCC (via Netzpolitik.org) nachlesen:
Schwerwiegende Wahlcomputer-Probleme bei der Hessenwahl - Wahleinsprüche und Nachwahlen erwartet
Erschreckend fand ich die Aussage des CCC, dass der fahrlässige Umgang (Lagerung der Geräte bei Parteifunktionären) ein Szenario war, das man sich selbst bei den Datenschützern nicht vorstellen konnte.
Update: Die Massenmedien sind auf die Vorfälle nicht groß angesprungen. Bei Focus Online gibt es einen Artikel dazu.
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