Seit einiger Zeit beobachte ich schon, dass Oracle eine Menge Grundlagenartikel zu Linux (zu Oracle Enterprise Linux) in Ihrer Knowledge Base anlegt. Zum beispiel werden alle Linux daemons beschrieben (555093.1 "Linux OS Service: tux"), oder der KB Artikel 559611.1: "Maximum Number of CPU cores Supported by a Single Linux System".
Da frage ich mich doch, ob dieser extreme Aufwand der hier (parallel zur Mutterdistribution RHEL und parallel zur Linux Community) getrieben wird irgendwie sinnvoll ist:
a) die Informationen sind in der properitären KB versteckt
b) die Informationen duplizieren teilweise schon längst erstellte Ressource (insbesondere Manpages)
c) ein Großteil der Infos ist Linux spezifisch
d) Oracle könnte ihre Ressourcen intern sicher besser einsetzten als jetzt "echter" Linux Distributor zu werden
Eventuell hat ja Oracle das Problem Content in der KB bereitstellen zu müssen um Mehrwert verkaufen zu können. Aber selbst dann könnte man doch einen Prozess aufsetzen in dem z.B. ein vorhandenes Dokumentations-Projekt mit Kick-Start Content versorgt wird, und regelmäßig Zwischenstände redaktionell bearbeitet in die Oracle-KB übernommen werden. Damit wäre beiden Seiten gedient.
In dem Zusammenhang ist interessant zu sehen, dass Google hier wieder mal sich des Themas annimmt, und Google knol ins leben ruft. Eine Art Community Knowledge-Base - die allerdings irgendwie den Community/wiki Gedanken noch etwas vermissen läßt.
Da frage ich mich doch, ob dieser extreme Aufwand der hier (parallel zur Mutterdistribution RHEL und parallel zur Linux Community) getrieben wird irgendwie sinnvoll ist:
a) die Informationen sind in der properitären KB versteckt
b) die Informationen duplizieren teilweise schon längst erstellte Ressource (insbesondere Manpages)
c) ein Großteil der Infos ist Linux spezifisch
d) Oracle könnte ihre Ressourcen intern sicher besser einsetzten als jetzt "echter" Linux Distributor zu werden
Eventuell hat ja Oracle das Problem Content in der KB bereitstellen zu müssen um Mehrwert verkaufen zu können. Aber selbst dann könnte man doch einen Prozess aufsetzen in dem z.B. ein vorhandenes Dokumentations-Projekt mit Kick-Start Content versorgt wird, und regelmäßig Zwischenstände redaktionell bearbeitet in die Oracle-KB übernommen werden. Damit wäre beiden Seiten gedient.
In dem Zusammenhang ist interessant zu sehen, dass Google hier wieder mal sich des Themas annimmt, und Google knol ins leben ruft. Eine Art Community Knowledge-Base - die allerdings irgendwie den Community/wiki Gedanken noch etwas vermissen läßt.
Dana hat einen Artikel zum Thema verfasst (in Englisch) der ziemlich genau beschreibt, warum einige Unternehmen - gerade im Bereich IT und High-Tec - versagen. Lesebefehl.
Innovation statt Kapitulation.
Innovation statt Kapitulation.
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Enterprise IT, Politik, Product Management
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Gerade als Arbeiter in der IT Branche wird man vorsichtig, was man den Computern so alles anvertraut (und sich wie in meinem Fall auch oftmals dafür entscheidet ein gewisses Risiko einzugehen). Die Stabilität eines Landes, die Integrität der Wahlen oder generell die Demokratie sollte man keines Falls Rechnern überlassen. Und nicht nur, weil der Umgang mit der Technik schwer ist oder keine Kostenersparnis bringt, sondern auch weil die Wahlhilfe eine wichtige Demokratiefunktion hat.
Was geschieht wenn man all dies vergisst, kann man in allen Blogs und in einer Presseerklärung des CCC (via Netzpolitik.org) nachlesen:
Schwerwiegende Wahlcomputer-Probleme bei der Hessenwahl - Wahleinsprüche und Nachwahlen erwartet
Erschreckend fand ich die Aussage des CCC, dass der fahrlässige Umgang (Lagerung der Geräte bei Parteifunktionären) ein Szenario war, das man sich selbst bei den Datenschützern nicht vorstellen konnte.
Update: Die Massenmedien sind auf die Vorfälle nicht groß angesprungen. Bei Focus Online gibt es einen Artikel dazu.
Was geschieht wenn man all dies vergisst, kann man in allen Blogs und in einer Presseerklärung des CCC (via Netzpolitik.org) nachlesen:
Schwerwiegende Wahlcomputer-Probleme bei der Hessenwahl - Wahleinsprüche und Nachwahlen erwartet
Erschreckend fand ich die Aussage des CCC, dass der fahrlässige Umgang (Lagerung der Geräte bei Parteifunktionären) ein Szenario war, das man sich selbst bei den Datenschützern nicht vorstellen konnte.
Update: Die Massenmedien sind auf die Vorfälle nicht groß angesprungen. Bei Focus Online gibt es einen Artikel dazu.
Privatsphäre schützen und die Freiheit erhalten das ist das Thema einer Informationsveranstaltung zur Vorratsdatenspeicherung der UUGRN (Unix User Group Rhein-Neckar) zusammen mit der FSFE (Free Software Foundation Europe).
Die Veranstaltung findet am 14.12. im Forum 41 in Schwetzingen statt.
(via Netzpolitik.org)
Die Veranstaltung findet am 14.12. im Forum 41 in Schwetzingen statt.
(via Netzpolitik.org)
Der Trend zu modularen Spezifikationen auf Basis von hochkomplexen XML Technologien hält an. Dabei weisen die Spezifikationen selbst oftmals einen hohen Anteil von Alternativen und Optionen auf. Letztenendes ist dann diese Komplexität nur noch durch die Definition von Profilen in den Griff zu bekommen um überhaupt Lösungen zu finden, die miteinander kommunizieren können.
Diese Art der Standardisierung ist insbesondere in OASIS Technical Committees zu beobachten. Ursache davon ist das "Designed by Committee" Syndrom, bei der es zu einer Vermehrung von Featurs kommt, ohne dass diese sich aus der Praxis ergeben hätten. Die notwendige Diplomatie bei der Entscheidungsfindung tut ein übliches dabei, dass das KISS Prinzip oftmals nicht eingehalten werden kann.
Ein gutes Beispiel für eine Technologie deren Nutzwert zwar hoch ist, aber deren Komplexität bei der Verbreitung sehr hinderlich ist SAML. Das ist in diesem Fall (ein IT Sicherheitsprotokoll) besonders gravierend, da die Sicherheitsimplikationen der Spezifikation nicht mehr sinnvoll evaluiert und verstanden werden können.
Das nun durch OASIS TSSC veröffentlichte Errata zur Version 2.0 enthält über 50 Punkte, davon keinesfalls alles Kleinigkeiten. Einige ändern sogar den normativen Teil der Spezifikation (z.B. ist TLS jetzt beim URL Protokoll nicht mehr verbindlich).
Es ist kein Wunder, dass sich im Internet eher leichtgewichtige Lösungen wie z.B. OpenID verbreiten, die aus der Praxis entstanden sind.
Diese Art der Standardisierung ist insbesondere in OASIS Technical Committees zu beobachten. Ursache davon ist das "Designed by Committee" Syndrom, bei der es zu einer Vermehrung von Featurs kommt, ohne dass diese sich aus der Praxis ergeben hätten. Die notwendige Diplomatie bei der Entscheidungsfindung tut ein übliches dabei, dass das KISS Prinzip oftmals nicht eingehalten werden kann.
Ein gutes Beispiel für eine Technologie deren Nutzwert zwar hoch ist, aber deren Komplexität bei der Verbreitung sehr hinderlich ist SAML. Das ist in diesem Fall (ein IT Sicherheitsprotokoll) besonders gravierend, da die Sicherheitsimplikationen der Spezifikation nicht mehr sinnvoll evaluiert und verstanden werden können.
Das nun durch OASIS TSSC veröffentlichte Errata zur Version 2.0 enthält über 50 Punkte, davon keinesfalls alles Kleinigkeiten. Einige ändern sogar den normativen Teil der Spezifikation (z.B. ist TLS jetzt beim URL Protokoll nicht mehr verbindlich).
Es ist kein Wunder, dass sich im Internet eher leichtgewichtige Lösungen wie z.B. OpenID verbreiten, die aus der Praxis entstanden sind.
Es ist ärgerlich, dass unterschiedliche Nationalitäten verschiedene Schreibweisen beim Datum gewohnt sind. Insbesondere ärgerlich ist es wenn die Schreibweise nicht Eindeutig ist und wenn ein Internationaler Einsatz geplant ist.
Zum glück gibt es eine Norm DIN ISO 8601 deren Repräsentation auch leicht erkennbar und deswegen ohne Interpreatationsspielraum ist und auch noch automatisch richtig sortiert wird: ccyy-mm-tt.
Man könnte ja wegen all der Vorteile meinen, diese Schreibweise würde sich auf offiziellen Dokumenten in der Europäischen Gemeinschaft durchsetzen, aber...
Rückseite der eGK
... zumindest die Muster weisen eine unfassbare tt/mm/ccyy Schreibweise auf?!
Zum glück gibt es eine Norm DIN ISO 8601 deren Repräsentation auch leicht erkennbar und deswegen ohne Interpreatationsspielraum ist und auch noch automatisch richtig sortiert wird: ccyy-mm-tt.
Man könnte ja wegen all der Vorteile meinen, diese Schreibweise würde sich auf offiziellen Dokumenten in der Europäischen Gemeinschaft durchsetzen, aber...
Rückseite der eGK
... zumindest die Muster weisen eine unfassbare tt/mm/ccyy Schreibweise auf?!
Bei OASIS wurde über WS-ReliableMessaging als OASIS Standard abgestimmt. Die Mitglieder Organisationen wurden befragt, ob der Entwurf aus dem Web Services Reliable Exchange (WS-RX) Technical Committee als OASIS Standard verabschiedet werden soll oder nicht. Die Abstimmung ging positiv aus, allerdings gab es eine Nein Stimme. Jetzt hat das TC noch mal die Möglichkeit darüber zu beraten, ob die Stimme ignoriert werden soll, oder ob der Committee Draft vom April nun OASIS Standard wird.
Konkret geht es bei der Nein Stimme der OpenDocument Foundation, Inc um die Lizenzrechtliche Seite. Die Spezifikation wurde unter der OASIS IPR Klassifizierung "RF or RAND" entwickelt. Also Royalty Free oder Reasonable and non-discriminatory.
ODF wirft Microsoft vor, hier nicht alle erforderlichen Zusagen abgegeben zu haben. Im Licht der neuerlich von Microsoft aufgebrachten Patents-Klagen-Drohungen ist es sicherlich gerechtfertigt auf einer formellen Abtretung der Rechte zu bestehen. Der Einspruch ist nun hier zu finden, eine Antwort von Oracle findet sich ebenfalls im Archiv, die relativieren das Problem und halten es nicht notwendig eine Nein-Stimme abzugeben. Generell läuft gerade eine Abstimmung im TC um festzulegen, ob die Spezifikation trotzdem veröffentlicht werden soll.
Bei WS-ReliableMessaging 1.1 geht es um eine neue Version der Spezifikation die es ermöglicht Web Service Aufrufe zuverlässig (also in der richtigen Anzahl und Reihenfolge) zuzustellen. Dabei wird ein Handshake Protokoll und eine Duplikatserkennung definiert. Das Protokoll kann auf unterschiedlichen Transportverfahren aufsetzen, bietet sich aber in Erster Linie für SOAP/HTTP an. Es ist im Gegensatz zu den eher Nachrichten basierneden Protokollen wie AS2 oder ebXML MS speziell auch für RPC-artige Aufrufe geeignet. Einige Spezifikationen die WS Aufrufe einsetzen können davon profitieren. Mehrere konkurierende Ansätze könnten damit unter einem einheitlichen Standard zusammengefasst werden, deswegen ist es umso wichtiger dass dieser offen ist, und frei verwendet werden kann.
Zum Weiterlesen
Konkret geht es bei der Nein Stimme der OpenDocument Foundation, Inc um die Lizenzrechtliche Seite. Die Spezifikation wurde unter der OASIS IPR Klassifizierung "RF or RAND" entwickelt. Also Royalty Free oder Reasonable and non-discriminatory.
ODF wirft Microsoft vor, hier nicht alle erforderlichen Zusagen abgegeben zu haben. Im Licht der neuerlich von Microsoft aufgebrachten Patents-Klagen-Drohungen ist es sicherlich gerechtfertigt auf einer formellen Abtretung der Rechte zu bestehen. Der Einspruch ist nun hier zu finden, eine Antwort von Oracle findet sich ebenfalls im Archiv, die relativieren das Problem und halten es nicht notwendig eine Nein-Stimme abzugeben. Generell läuft gerade eine Abstimmung im TC um festzulegen, ob die Spezifikation trotzdem veröffentlicht werden soll.
Bei WS-ReliableMessaging 1.1 geht es um eine neue Version der Spezifikation die es ermöglicht Web Service Aufrufe zuverlässig (also in der richtigen Anzahl und Reihenfolge) zuzustellen. Dabei wird ein Handshake Protokoll und eine Duplikatserkennung definiert. Das Protokoll kann auf unterschiedlichen Transportverfahren aufsetzen, bietet sich aber in Erster Linie für SOAP/HTTP an. Es ist im Gegensatz zu den eher Nachrichten basierneden Protokollen wie AS2 oder ebXML MS speziell auch für RPC-artige Aufrufe geeignet. Einige Spezifikationen die WS Aufrufe einsetzen können davon profitieren. Mehrere konkurierende Ansätze könnten damit unter einem einheitlichen Standard zusammengefasst werden, deswegen ist es umso wichtiger dass dieser offen ist, und frei verwendet werden kann.
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Ich könnte mich jetzt sehr lange über die Risiken von automatisierter (Bundestags)Stimmabgabe auslassen, aber die aktuell laufende Petition fasst dies schon so schön zusammen, also hier nur ein Pointer:
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=294
Ich kann nur empfehlen diese Petition zu lesen, und dann auch mit einer "Unterschrift" zu reagieren. Nicht nur, dass das Konzept der automatischen Wahl Schwachstellen hat, so mußten wir auch kürzlich lernen, dass die Konkrete Umsetzung löchrig wie ein Käse ist.
Ich bin auf jeden Fall der Meinung der Staat, das Land oder die Komunen sollten hier nicht am falschen Ende sparen. Letztenendes ist ja sogar der freiwillige Wahlhelfer eine Stütze unserer Demokratie. Und ein US Fiasko will ja auch keiner.
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=294
Ich kann nur empfehlen diese Petition zu lesen, und dann auch mit einer "Unterschrift" zu reagieren. Nicht nur, dass das Konzept der automatischen Wahl Schwachstellen hat, so mußten wir auch kürzlich lernen, dass die Konkrete Umsetzung löchrig wie ein Käse ist.
Ich bin auf jeden Fall der Meinung der Staat, das Land oder die Komunen sollten hier nicht am falschen Ende sparen. Letztenendes ist ja sogar der freiwillige Wahlhelfer eine Stütze unserer Demokratie. Und ein US Fiasko will ja auch keiner.
Harald Welte ist nicht nur Linux Netfilter Hacker, sondern auch ein Aktivist was das durchsetzen der GPL angeht. Unter gpl-violations.org sammelt er schon längere Zeit GPL Verstöße und sorgt dafür diese abzustellen.
Jetzt hat er in einer kurzen Notiz angekündigt dass ein deutsches Gericht ein Urteil zur Durchsetzung der GPL gefällt hat, Details folgen. Schon 2004 hat GPL-Violations einen Achtungserflg in der Deutschen Rechtssprechung Errungen. Das jetzige Urteil wäre aber eine neue Qualität. Das dürfte der Free Software Foundation sehr Recht sein, immerhin arbeitet diese ja an der Nachfolgeversion (GPLv3) der beliebten (aber nicht umproblematischen) Open Source Software Lizenz.
Jetzt hat er in einer kurzen Notiz angekündigt dass ein deutsches Gericht ein Urteil zur Durchsetzung der GPL gefällt hat, Details folgen. Schon 2004 hat GPL-Violations einen Achtungserflg in der Deutschen Rechtssprechung Errungen. Das jetzige Urteil wäre aber eine neue Qualität. Das dürfte der Free Software Foundation sehr Recht sein, immerhin arbeitet diese ja an der Nachfolgeversion (GPLv3) der beliebten (aber nicht umproblematischen) Open Source Software Lizenz.
Im Gesundheitsbereich ist für IT Software Hersteller und Dienstleister weltweit ein lukrativer Markt vorhanden. Trotz knappen Budgets - wie kann das sein? Nun das liegt zum Großteil an der Gesetzgebung und behördlichen Auflagen. Großangelegte Programme der Regierungen wie HIPAA/HL7 in den USA oder diverse Europäische Verordnungen und Deutsche ("Modernisierungs")-Gesetze haben zu einer komplexen Landschaft geführt. Behörden, Leistungserbringer, Dienste und Clearingstellen müssen aus einem sehr kleinen Angebot von hochpreisigen und altertümlichen Lösungen das richtige Produkt finden.
Dabei kann man weder den Lösungsanbietern böse sein (da die ein riessigen Aufwand treiben müssen um die Regulierungen zu verstehen) wenn sie Ihre Marktposition ausnutzen, noch kann man die Regulation per-se verteufeln. Denn Arzneimittelsicherheit, Rohstoffüberwachung, Pharma-Zulassungsverfahren, Geräteüberwachungen oder auch nur Datenaustausch-Vereinheitlichung sind ja durchaus Bereiche in denen Vorgaben sinnvoll und notwendig sind. Immerhin geht es hier um Menschenleben. Und ganz nebenbei auch um riesige Goldtöpfe die es zwischen den Interessengruppen aufzuteilen gilt. Allen vorweg(?) an die "Leistungsbezieher".
Dabei kann man weder den Lösungsanbietern böse sein (da die ein riessigen Aufwand treiben müssen um die Regulierungen zu verstehen) wenn sie Ihre Marktposition ausnutzen, noch kann man die Regulation per-se verteufeln. Denn Arzneimittelsicherheit, Rohstoffüberwachung, Pharma-Zulassungsverfahren, Geräteüberwachungen oder auch nur Datenaustausch-Vereinheitlichung sind ja durchaus Bereiche in denen Vorgaben sinnvoll und notwendig sind. Immerhin geht es hier um Menschenleben. Und ganz nebenbei auch um riesige Goldtöpfe die es zwischen den Interessengruppen aufzuteilen gilt. Allen vorweg(?) an die "Leistungsbezieher".
"(Heil)Kostentreiber IT?" vollständig lesen
Man könnte es als Respektlosigkeit sehen, was das Internet Storm Center über den NSA zu lästern hat. Aber bei genauer Betrachtung dürfte schnell klar werden worum es bei den ganzen Anti-Cyber-Terrorismus und Homeland Security eigentlich geht: für die Politik ist einfachste Technik so geheimnisvoll wie Magie, und jeder der ein paar freie und kommerzieller Tools installieren kann hat Zugriff auf unbeschränkte Budgets und Rechte. Es muss nur über-cool aussehen.
Ach ja, die nette Grafik (Vorsicht Java) im Hintergrund ist Priceless, genauso wie die Daten der weltweit verteilten Sonden (DShield.org).
wie immer: mit der Angst kann man gut Geld verdienen, aber in der IT auch noch besonders billig.
via Ende der Vernunft
Super-secret spy agency sensor grid - $Billions
Security for a visit from the President of the United States - $Millions
Showing the President that your prime source of information
is a bunch of volunteers - PRICELESS!Ach ja, die nette Grafik (Vorsicht Java) im Hintergrund ist Priceless, genauso wie die Daten der weltweit verteilten Sonden (DShield.org).
wie immer: mit der Angst kann man gut Geld verdienen, aber in der IT auch noch besonders billig.
via Ende der Vernunft
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Infrastruktur, Politik, Sicherheit
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Oh ein Klavier, ein Klavier, von der Tante aus Massachusetts .
Die Open Source gemeinte hatte sich weniger über das vielzitierte Loriot-Klavier gefreut, als eher über die Entscheidung bei der Beschaffung (von Office Produkten) nur Programme zu benutzen die auf einem dokumentierten offenen Dateiformat arbeiten.
Das bracht Microsoft stark in Bedrängnis, und führte zu einem kleinen OpenOffice.org Boom. Leider bekam diese Entscheidung so viel Aufmerksamkeit, dass die Microsoft Lobby aktiv wurde. Letztes Opfer fürfte der Peter Quinn, CIO des US Budesstaates werden (wie im netzpolitik.org-Blog berichtet).
Die Open Source gemeinte hatte sich weniger über das vielzitierte Loriot-Klavier gefreut, als eher über die Entscheidung bei der Beschaffung (von Office Produkten) nur Programme zu benutzen die auf einem dokumentierten offenen Dateiformat arbeiten.
Das bracht Microsoft stark in Bedrängnis, und führte zu einem kleinen OpenOffice.org Boom. Leider bekam diese Entscheidung so viel Aufmerksamkeit, dass die Microsoft Lobby aktiv wurde. Letztes Opfer fürfte der Peter Quinn, CIO des US Budesstaates werden (wie im netzpolitik.org-Blog berichtet).
Immer wieder sind Unternehmen in Bedrängnis wegen Patentklagen. Gerade im Software Umfeld kann man sich davor nur durch Wettrüsten schützen. Das geht allerdings auf Kosten der Verbraucher und kurbelt ungemein den Umsatz der Anwaltskanzleien an.
Auch bedingt dadurch, dass es immer einfacher wird Trivialpatente oder Software Patente zu erhalten wird diese Flut noch zunehmen. Ich sehe das mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Das System wird sich bald selbst überholt haben.
Auch bedingt dadurch, dass es immer einfacher wird Trivialpatente oder Software Patente zu erhalten wird diese Flut noch zunehmen. Ich sehe das mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Das System wird sich bald selbst überholt haben.
Die Wahl ist zwar größtenteils vorbei, dennoch gibt es weitere Analysen der Wahlprogramme und einen Ausblich auf zukünftige Entwicklungen. c't 20/2005 enthält einen Verweis auf einen älteren Artikel über die geplanten Gesetzgebungen der Bundestagsfraktionen.
Veranstaltungshinweis via Kris.
Programmpunkte am Freitag sind die Blogger Ikonen Don Alphonso und Johnny Haeusler. Laut Kris ist ein Aftershow Gettogether im EL29 beim ZKM geplant.
::WEBLOGS, PODCASTING & VIDEOJOURNALISMUS::
Neue Medien zwischen demokratischen und ökonomischen Potentialen
23. - 24. September 2005
ZKM-Vortragssaal, Beginn jeweils 10:00 Uhr, Eintritt frei
Drei neue Kommunikationsformen - WEBLOGS, PODCASTING UND VIDEOJOURNALISMUS - revitalisieren Erwartungen, die bereits in den 1990er Jahren mit dem Internet und der dadurch gegebenen Möglichkeit einer breiten, direkt-demokratischen Teilhabe verknüpft waren. Scheinbar entgegengesetzt hierzu, werden die Potentiale derselben interaktiven und barrierefreien Medien zunehmend auch im Bereich der strategischen Kommunikation der Public Relations genutzt.
Die Tagung WEBLOGS, PODCASTING & VIDEOJOURNALISMUS - NEUE MEDIEN ZWISCHEN DEMOKRATISCHEN UND ÖKONOMISCHEN POTENTIALEN wird das bislang vernachlässigte Spannungsfeld der privaten, politischen und ökonomischen Ausrichtung neuer Kommunikationstechnologien behandeln. In enger Verbindung hierzu steht auch der mögliche Einfluss jener Medien auf einen Wandel der Öffentlichkeit.
Programmpunkte am Freitag sind die Blogger Ikonen Don Alphonso und Johnny Haeusler. Laut Kris ist ein Aftershow Gettogether im EL29 beim ZKM geplant.
Geschrieben von Bernd Eckenfels
in Blogging, Karlsruhe, Marketing, Politik
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2008-11-11 02:37
2008-11-11 01:12
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