Solange Server laufen und erreichbar sind bieten moderne Betriebsysteme alle notwendigen Funktionen an, für eine Remote Verwaltung. Wenn jedoch Hardware Probleme auftreten oder das System hoffnungslos konfiguriert ist benötigen Administratoren direkten Zugiff zur Console. Dies gilt auch für die Installation von (neuen) Betriebsystemen.
Bei großen Server Farmen oder Grid Pools ist das unkritisch. Defekte Server werden automatisiert aus dem Pool genommen, neue Geräte werden über Netzwerk Boot eingerichtet oder bekommen vorkonfigurierte System-Images via SAN zugewiesen. Die direkte Interaktion mit dem System beschränkt sich auf die Verkabelung neuer Hardware.
Servern an unbemannten Standorten die nicht Teil eines großen Pools sind lassen sich so aber nur schwer verwalten. In der Regel werden KVM-Lösungen eingesetzt. Diese Konsole Umschalter gibt es auch in Remote-Ausführungen die über IP-Netzwerke benutzt werden können. Dabei sind folgende Punkte wichtig:
Bei einer Installation eines neuen Dell PowerEdge 1850 Servers kam ich mit einer attraktive Alternative in Berührung: Dell Remote Access Controller (DRAC 4/i) für 250Eur Aupreis:
Versuchsaufbau:
Der mit DRAC 4/i ausgerüstete Server konnte komplett Remote installiert werden: Im BIOS mußte einmalig eine IP Addresse für die DRAC Karte eingerichtet werden (dies ist über serielle console möglich, DHCP oder statische Einstellungen sind mglich).
Danach konnte die komplette Installation eines Redhat Enterprise Linux (RHEL 4) von Remote Arbeitsplatz durchgeführt werden. Durch den Reset des Systems im Web Frontend konnte das Setup Utility des BIOS betreten werden um die Boot Reihenfolge umzustellen: das virtuelle CD-Rom das DRAC bereitstellt wurde als bevorzugtes Laufwerk eingerichtet. Nach dem Restart konnte der Boot Prozess der RHEL Installationscd an der Remote Konsole verfolgt werden. Der Redhat Installer konnte im Text und im Grafik Modus bedient werden. Die Installation (4 mal CD Wechsel) lief komplett durch. Somit war der Nachweis erbracht, dass mit der Lösung eine Bare Metal Installation möglich ist: vollkommen Ausreichend für alle Reperaturen die ein Administrator durchführen kann. Aufgefallen dabei sind:
Schwächen:
Durch die Maus Emulation die für alle Betriebsysteme ohne Treiber funktioniert muß DRAC die Absoluten Positionen des Maus-Zeigers auf dem Admin-Rechner in Relative Bewegungen des PS/2 Protokolls umsetzen. Dies führt bei meinen Versuchen zu einer ungenauen Positionierung des Maus Zeigers. Ebenso sind einige Experimente Notwendig bis die Tastatur Belegungen von Adminrechner und Server stimmen. Die Übertragung der Anzeige ist vergleichbar träge wie bei VNC, ausreichend für die grafische Remote Administration von Windows aber deutlich angenehmer sind Text Konsolen. Für eine Notfall Administration ist dies ausreichend. Störender ist da schon die Tatsache dass DRAC dem Host gegenüber eine "CD-nicht gefunden" Fehlermeldung liefert wenn der Remote-Client die Verbindung verliert. Bei einer Installation war ich gezwungen immer mal wieder die DRAC HTTP Sitzung zu aktueliseiren um einen Abbruch der Installation zu vermeiden. Update (2005-11-05): bei einer Windows 2000 Installation war es leider nicht möglich eine F6-Treiber Diskette zu nutzen, der Windows Installer hat das virtuelle Diskettenlaufwerk nicht als solches erkannt. Sie sollten also immer alle Treiber für den primären Storage auf OS CDs haben (Dell ist hier ein anerkannter Arbeitsbeschaffer).
Bei großen Server Farmen oder Grid Pools ist das unkritisch. Defekte Server werden automatisiert aus dem Pool genommen, neue Geräte werden über Netzwerk Boot eingerichtet oder bekommen vorkonfigurierte System-Images via SAN zugewiesen. Die direkte Interaktion mit dem System beschränkt sich auf die Verkabelung neuer Hardware.
Servern an unbemannten Standorten die nicht Teil eines großen Pools sind lassen sich so aber nur schwer verwalten. In der Regel werden KVM-Lösungen eingesetzt. Diese Konsole Umschalter gibt es auch in Remote-Ausführungen die über IP-Netzwerke benutzt werden können. Dabei sind folgende Punkte wichtig:
- mehrere gleichzeitige Sitzungen
- Einfache Verkabelung (Dünne, längere Cat5 Leitungen sind ideal)
- Flexibler Anschluss von PS2 und USB
- Zentrale Zugriffssteuerung (wer darf welchen Rechner administrieren)
- Skalierbarkeit (einzelne Geräte genauso wie dicht bestückte Racks)
- Reset/Powercylce Fähigkeiten
Bei einer Installation eines neuen Dell PowerEdge 1850 Servers kam ich mit einer attraktive Alternative in Berührung: Dell Remote Access Controller (DRAC 4/i) für 250Eur Aupreis:
- Remote IP Konsole für VGA Grafik und PS2 Maus/Keyboard
- Remote Serielle Konsole
- Virtuelle Laufwerke (bootbar, OS unabhängig)
- IP Zugriff über eigenes 100MBit LAN Interface
- Standby Strom (Remote Power On)
- DRAC 4/i für 1850 und 2850 belegt kein I/O Slot
- Web GUI, Telnet Zugrif und CLI
- Integration in Active Directory
- Keine externen Kabelbrücken notwendig
Dell Server beim Booten beobachtet.
Der mit DRAC 4/i ausgerüstete Server konnte komplett Remote installiert werden: Im BIOS mußte einmalig eine IP Addresse für die DRAC Karte eingerichtet werden (dies ist über serielle console möglich, DHCP oder statische Einstellungen sind mglich).
Danach konnte die komplette Installation eines Redhat Enterprise Linux (RHEL 4) von Remote Arbeitsplatz durchgeführt werden. Durch den Reset des Systems im Web Frontend konnte das Setup Utility des BIOS betreten werden um die Boot Reihenfolge umzustellen: das virtuelle CD-Rom das DRAC bereitstellt wurde als bevorzugtes Laufwerk eingerichtet. Nach dem Restart konnte der Boot Prozess der RHEL Installationscd an der Remote Konsole verfolgt werden. Der Redhat Installer konnte im Text und im Grafik Modus bedient werden. Die Installation (4 mal CD Wechsel) lief komplett durch. Somit war der Nachweis erbracht, dass mit der Lösung eine Bare Metal Installation möglich ist: vollkommen Ausreichend für alle Reperaturen die ein Administrator durchführen kann. Aufgefallen dabei sind:
Schwächen:
Durch die Maus Emulation die für alle Betriebsysteme ohne Treiber funktioniert muß DRAC die Absoluten Positionen des Maus-Zeigers auf dem Admin-Rechner in Relative Bewegungen des PS/2 Protokolls umsetzen. Dies führt bei meinen Versuchen zu einer ungenauen Positionierung des Maus Zeigers. Ebenso sind einige Experimente Notwendig bis die Tastatur Belegungen von Adminrechner und Server stimmen. Die Übertragung der Anzeige ist vergleichbar träge wie bei VNC, ausreichend für die grafische Remote Administration von Windows aber deutlich angenehmer sind Text Konsolen. Für eine Notfall Administration ist dies ausreichend. Störender ist da schon die Tatsache dass DRAC dem Host gegenüber eine "CD-nicht gefunden" Fehlermeldung liefert wenn der Remote-Client die Verbindung verliert. Bei einer Installation war ich gezwungen immer mal wieder die DRAC HTTP Sitzung zu aktueliseiren um einen Abbruch der Installation zu vermeiden. Update (2005-11-05): bei einer Windows 2000 Installation war es leider nicht möglich eine F6-Treiber Diskette zu nutzen, der Windows Installer hat das virtuelle Diskettenlaufwerk nicht als solches erkannt. Sie sollten also immer alle Treiber für den primären Storage auf OS CDs haben (Dell ist hier ein anerkannter Arbeitsbeschaffer).
Fazit:
Alles in Allem ist DRAC sehr nützlich. Vor allem, wenn als darum geht eine günstige Alternative für teure IP-KVMs zu finden. Bei wenigen Servern ist der Preis pro Port deutlich günstiger, bei größeren Server Farmen können immer noch die Features überzeugen.
Der Mitbewerb:
Auch die andere Server Anbieter haben Lösungen im Angebot:
- HP integrated Lights Out (iLO)
- IBM Remote Supervisor Adapter II
- SFC Remote View/Service Board
- Server Neutral: Peppercon's eRIC II
Zum Weiterlesen:
- Exploring Next Generation Dell DRAC 4
- BMC und DRAC/4 Security Features
- Zugriff auf DRAC mit Telnet und Seriellem Port
- DRAC/MC für PowerEdge 1855 Blade Server
- Using Microsoft Active Directory Authentication with the DRAC 4
- Heise: Peppercons neuer IC: KIRA100
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Mo, 01.12.2008 Java Heapdumps und IBM
Die IBM JVM unterscheidet sich in einigen Aspekten deutlich von der Sun JVM. Im Bereich Betrieb gibt es eine ganze Reihe von Features die im IBM Java Diagnostics Guide (5.0, 6.0) zusammengefasst sind. Einen Bereich - den Java Heapdump - möchte ich hier mal näher beleuchten:
Die IBM JVM kennt den klassischen Java Heap Dump, also einen Abzug der Java Objekte im Speicher. Diese Heap Dumps gibt es in verschiedenen Formaten. IBM unterstützt eine Textvariante und das sogenannten Portable Heap Dump Format, eingeschaltet mit -Xdump:heap. Problem ist, dass es nur von IBM Analysetools ausgewertet werden kann. Einer der besten freien Heap Dump Betrachtern ist das von der SAP gestiftete Projekt Eclipse MAT. Im Sun Umfeld sind diese Heap Dumps im HPROF Binary Format. Das Memory Analyser Tool kann deswegen Dumps von Sun, SAP und HP VM lesen. Gerade hat aber IBM ein Eclipse Pluging bereitgestellt, den IBM DTFJ Adapter. Dieses Plugin der den MAT um Import Möglichkeiten erweitert kann aber das PHD Format nicht verarbeiten.
Die Java spezifischen Heap Dumps haben ein Vorbild: die Speicherabzüge (Core Dumps) der Betriebsysteme. Core Files oder Dr.Watson Logfiles werden angelegt wenn eine Anwendung eine kritische Ausnahme verursacht (z.B. Zugriffsschutzfehler). Im Falle der IBM VM kann man solche Core Dumps aber ebenfalls für die Analyse von Java Heaps verwenden. Die von IBM genannten System Dumps werden mit der -Xdump:system option bei der VM eingeschaltet.
Wenn ein Core Dump stattfindet (entweder bei OutOfMemeoryErrors, bei Signalen, einem echten JVM Crash oder bei frei definierbaren Events) so wird dieser im System spezifischen Format in ein File geschrieben. IBM liefert ein Tool mit das sich jextract nennt (und im JRE Unterverzeichnis des SDK zu finden ist). Man muss dabei die jextract Version direkt aus dem verwendeten JRE nehmem (insbesondere auch auf dem Rechner auf dem der Coredump erzeugt wurde). Dies packt den aufbereiteten Core Dump zusammen mit systemspezifischen Details (z.B. Kopien der Symbole in den Libraries) in ein ZIP File.
Dieses bearbeitete ZIP File kann direkt in den MAT (mit IBM Update) importiert werden. Meiner Erfahrung nach klappt dies nur, wenn jextract keine Warnung oder Fehler gemeldet hat. Der Ansatz auf dem Produktivsystem den Dump vorzuverarbeiten finde ich ganz geschickt, denn nicht immer hat der Entwickler Zugriff auf ein System mit vergleichbarer Kapazität. Übrigens kann dieses ZIP auch von dem IBM Diagnose Tool Framework for Java verarbeitet werden, so kann man Analyseprogramme die den Heap durchsuchen auch direkt in Java schreiben und auf dem Produktivserver ausführen.
Fr, 21.11.2008 IT-Gipfel
Im Netzpolitik.org Blog gibt es die Rohfassung eines Kommentars von Markus Beckedahl zum IT-Gipfel, der auch in der TAZ erschienen ist.
Im Offiziellen IT-Gipfelblog betrieben durch das HPI Potsdamm gibt es einige Video Interviews. Die ständige Einrichtung soll auch zwischen den (geschlossenen) Gipfeln für einen offenen Diskurs sorgen.
Die Anzahl der Twitter Follower zeigt aber anschaulich, dass die Veranstaltung nicht wirklich akzeptiert wurde in der Community. Vermutlich wegen der doch sehr elitären Einladungsveranstaltung.
Mi, 19.11.2008 Amazon S3 nun auch als CDN (Cloudfront)
Schon bisher haben Firmen die Amazon S3 Storage Cloud für die Auslieferung von Bildern und Downloads genutzt. Allerdings hatte S3 im vergleich zu den anderen kommerziellen Content Delivery/Distribution Networks einen Performance Nachteil: wenn man ein CDN in die Web Site einbindet, so erhofft man sich Performance Vorteile insbesondere im Bereich Latenz. Das bedingt Caches die in die Nähe der User repliziert werden.
Amazon hat reagiert, mit der Public Beta zu Cloudfront kann man jetzt eine solche automatische Replikation und globales (DNS) load balancing aktivieren. Preise bewegen sich zwischen 17 und 22 USD cent je GB (je nach Abrufort). Dazu kommen noch 1,2-1,3 cent pro 10.000 GET Requests und die normalen S3 Gebühren für Storage und der Replikation des Content zu den Caches. Dieses einfach Preismodell könnte den Anbietern wie Akamai ziemlich nahe gehen - zumindest solange es um statischen Content geht.
Die folgenden 14 Standorte bietet Amazon für die Verteilung an: United States (Ashburn, VA; Dallas/Fort Worth, TX; Los Angeles, CA; Miami, FL; Newark, NJ; Palo Alto, CA; Seattle, WA; St. Louis, MO); Europe (Amsterdam; Dublin; Frankfurt; London), Asia (Hong Kong; Tokyo).
Bekannte Einschränkungen (laut RightScale blog): kein HTTPS, keine detaillierten Usage Reports, kein Streaming, nur Public S3 Content und kein Fine-Tuning der Caches möglich.
Zum WeiterlesenWerner Vogels' Ankündigung (Amazon CTO).Jeff Barr's Ankündgung auf dem AWS Blog
So, 16.11.2008 Security Checklisten (Einfacher durch SCAP)
Das Hardening von Rechnern besteht typischerweise aus einer Abarbeitung von Checklisten. Ebenso gibt es jede Menge verbindlicher Standards und Security Profile, die eine gewisse Konfiguration von Rechnern voraussetzen. In der Vergangenheit waren diese Arbeiten immer mit handgestrickten Scripten oder kommerziellen Produkten verbunden.
Dank der Amerikanischen Cyber Terror Angst werden aber durch diverse Behörden und Regierungsnahe Stellen immer wieder sehr nützliche Innovationen vorangetrieben. Einiges läuft dort inzwischen unter dem Information Security Automation Program:
OVAL ist eine XML Sprache zur Beschreibung von Platform Checks. Mit einem OVAL Interpreter können diese ausgeführt werden, und die entsprechenden Reports helfen somit bei der Systemadministration. Neben der OVAL Language gibt es auch das OVAL Repository das eine Reihe von Prüfungen (Vulnerabilities, Patches, Inventory) frei anbietet. Neben der Referenzimplementierung des OVAL Interpreters werden auch noch weitere Open Source Projekte entsprechende Tools anbieten. So zum Beispiel OpenVAS 2.0 Beta.
Neben OVAL das auf die Systemtechnische Seite von Security Empfehlungen eingeht gibt es noch das XCCDF (The Extensible Configuration Checklist Description) Format. Schwerpunkt hier ist es die ganzen Punkte einer Checkliste formalisiert darzustellen. Unterstützt werden dabei sowohl Profile (Subsets von Controls) als auch die Integration von automatisierten Checks (z.B. mittels OVAL).
In dem Umfeld gibt es eine ganze Reihe Protokollen:CVE - Die öffentliche Software Schwachstellen DatenbankCCE - Configuration ItemsCPE - PlatformenCME - MalwareCWE - Software Weakness undCAPEC - AngriffsmusterBesonders CVE ist dabei sehr weit verbreitet, da es die Unzahl vor Hersteller und Distributoren spezifische Codes vereinheitlicht hat. Diese Notwendigkeit ist insbesondere im Linux Umfeld entstanden, da jeder Distribution ihr eigenes Süppchen gekocht hat. Aber auch die Vereinheitlichung der anderen Dimensionen der Klassifizierung von Schwachstellen macht das Leben eines Systemadministrators oder Security Officers einfacher.
Di, 11.11.2008 Bewerbung
Immer mal wieder erreichen mich seltsame Blindbewerbungen. Ab und zu frage ich sogar nach, woher denn die Annahme stammt, ich würde Stellen anbieten. Bisher habe ich noch nie eine Reaktion erhalten. Deswegen nehme ich mir die Freiheit das Anschreiben einer solchen Blindbewerbung hier zur Unterhaltung wiederzugeben. Zum besseren Verständnis habe ich meine Gedanken eingefügt :)
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bewerbe mich bei Ihnen als Java/J2EE-Entwickler. Nach jahrelangem Studium [ohne Abschluss] mit Schwerpunkten Künstliche Intelligenz und Computergrafik und mit breit angelegter Informatik-Bildung, habe ich mich entschieden, meinen Schwerpunkt einer angehenden Arbeitstätigkeit im Java-Umfeld zu suchen.
Ich bin qualifiziert, die von Ihnen [nicht] angebotene Tätigkeit auszuüben, da ich bereits während meines Studiums Erfahrungen mit der Konzeptionierung und Realisierung von Software-Projekten, in Gruppen mit jeweils mehreren Personen [Ah, da hat doch Tatsächlich jemand die Seminare und Übungen besucht] gemacht habe. [Ich habe sonst keinerlei Praxiserfahrung]
Während des Studiums habe ich immer wieder mit Java programmiert, zumeist Applets [entsprechend Umfanreich waren diese Gruppenprojekte]. Bis vor kurzem befand ich mich in einer Java-Weiterbildungsmaßnahme [denn ich muss trotz Studium mich vom Arbeitsamt aushalten lassen], um die ich mich selbst seit langem bemüht habe [in der Zeit hätte ich sonst arbeiten müssen], da zum einen in Stellenangeboten frequentiert nach Java-Programmierern nachgefragt wurde, andererseits Java eine mir leicht zur Hand gehende Programmiersprache in Erinnerung geblieben war. [Ist zwar schon Jahre her, aber wenn es sonst keine Jobs gibt...]
Ich freue mich, wenn Sie mich zu einem Vorstellungsgespräch einladen würden. Für Rückfragen - auch per E-Mail - stehe ich Ihnen gern auch kurzfristig zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Name der Redaktion bekannt
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