Robot
Via Channel 9.msdn.com habe ich den Programmierwettbewerb von Microsoft gefunden, bei dem es darum geht einen Bot für den MSN Messenger zu schreiben.
Immerhin unterstützen die Angebotenen SDKs auch Java (Akonix SDK), aber eigentlich will man so was ja eher auf einem Framework aufsetzen, das mehrere IM Protokolle unterstützt. (oder zumindest XMPP verwendet und damit über Jabber Server transports sich auch an andere Netze anmelden kann)
Ich habe grade meine Kontaktdaten im openBC aktualisiert und ein wenig Kontakte geknüpft. Dabei bin ich auf folgenden Artikel im openBlog gestoßen und mußte schmunzeln.
Mehr von Dave Walker gibts bei WeBlogCartooons.com
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Gerade hatten wir es ja noch von Wertebereichen: hier das Verhalten von Firefox mit windows Vista (beim Download nicht im Betrieb).

Ach ja, wer sich wundert warum ich den Firefox 1.5 für den Download benutze: der MS (Akami) Download Manager meldet seit Tagen, dass die Anzahl der Anfragen zu groß ist, jedoch der Plain-HTTP Link tut tadellos. Und so lade ich jetzt die 32 und 64-bit Versionen der Public Beta2 Preview herunter von GetReady.

Kleiner Download
Ach ja, wer sich wundert warum ich den Firefox 1.5 für den Download benutze: der MS (Akami) Download Manager meldet seit Tagen, dass die Anzahl der Anfragen zu groß ist, jedoch der Plain-HTTP Link tut tadellos. Und so lade ich jetzt die 32 und 64-bit Versionen der Public Beta2 Preview herunter von GetReady.
In einem Blog Artikel beschreibt Joshua Bloch einen Bug in der binary-search Implementierung der Java Klassenbibliothek und schliesst die Ausührung mit der Bemerkung:
Lesebefehl für jeden Entwickler: wird sind manchmal einfach zu arrogant und unkritisch mit unserem Code. Es geht jetzt weniger um den speziellen Fehler (ich hatte den Fehler in der Zeile vermutet aber eher bei der Rundung als beim Überlauf, und das obwohl ich normalerweise versuche solche Additionen zu vermeiden)
sondern mehr um die Tatsache dass so ein trivialer Quelltext einen Fehler enthalten kann der fast 9 Jahre unbemerkt ist (und dabei Millionen von Anwendern hat, sogar in mehreren Lehrbüchern zu finden ist).
Danke an Peter Luschny (de.comp.lang.java) für den Link. Dort hält man das ganze übrigens für einen PR Gag für sein neues Buch, das jetzt auch schon auf meiner Wunschliste steht.
The binary-search bug applies equally to mergesort, and to other divide-and-conquer algorithms. If you have any code that implements one of these algorithms, fix it now before it blows up. The general lesson that I take away from this bug is humility: It is hard to write even the smallest piece of code correctly, and our whole world runs on big, complex pieces of code.
We programmers need all the help we can get, and we should never assume otherwise. Careful design is great. Testing is great. Formal methods are great. Code reviews are great. Static analysis is great. But none of these things alone are sufficient to eliminate bugs: They will always be with us. A bug can exist for half a century despite our best efforts to exterminate it. We must program carefully, defensively, and remain ever vigilant.
Lesebefehl für jeden Entwickler: wird sind manchmal einfach zu arrogant und unkritisch mit unserem Code. Es geht jetzt weniger um den speziellen Fehler (ich hatte den Fehler in der Zeile vermutet aber eher bei der Rundung als beim Überlauf, und das obwohl ich normalerweise versuche solche Additionen zu vermeiden)
sondern mehr um die Tatsache dass so ein trivialer Quelltext einen Fehler enthalten kann der fast 9 Jahre unbemerkt ist (und dabei Millionen von Anwendern hat, sogar in mehreren Lehrbüchern zu finden ist).
Danke an Peter Luschny (de.comp.lang.java) für den Link. Dort hält man das ganze übrigens für einen PR Gag für sein neues Buch, das jetzt auch schon auf meiner Wunschliste steht.
Marc Fleury schreibt in einer Mail an Kunden und Partner:
B*LLSH*T. Meine Reaktion war, dass er damit in jedem Bullshit-Bingo gewinnt.
I am writing to you today to announce that the Red Hat acquisition of JBoss has closed and we now are officially a part of the largest independent open source company. I am excited about this news and the great opportunity that it represents. We are entering a new era in the technology industry that puts customers back in charge of their destiny, where innovation and value replace lock-in and costly proprietary-vendor software licenses. Together, we believe we can change the economics of the industry, delivering unmatched value to our customers and partners by creating better software faster, systematically driving down costs and simplifying IT
B*LLSH*T. Meine Reaktion war, dass er damit in jedem Bullshit-Bingo gewinnt.
Im Gesundheitsbereich ist für IT Software Hersteller und Dienstleister weltweit ein lukrativer Markt vorhanden. Trotz knappen Budgets - wie kann das sein? Nun das liegt zum Großteil an der Gesetzgebung und behördlichen Auflagen. Großangelegte Programme der Regierungen wie HIPAA/HL7 in den USA oder diverse Europäische Verordnungen und Deutsche ("Modernisierungs")-Gesetze haben zu einer komplexen Landschaft geführt. Behörden, Leistungserbringer, Dienste und Clearingstellen müssen aus einem sehr kleinen Angebot von hochpreisigen und altertümlichen Lösungen das richtige Produkt finden.
Dabei kann man weder den Lösungsanbietern böse sein (da die ein riessigen Aufwand treiben müssen um die Regulierungen zu verstehen) wenn sie Ihre Marktposition ausnutzen, noch kann man die Regulation per-se verteufeln. Denn Arzneimittelsicherheit, Rohstoffüberwachung, Pharma-Zulassungsverfahren, Geräteüberwachungen oder auch nur Datenaustausch-Vereinheitlichung sind ja durchaus Bereiche in denen Vorgaben sinnvoll und notwendig sind. Immerhin geht es hier um Menschenleben. Und ganz nebenbei auch um riesige Goldtöpfe die es zwischen den Interessengruppen aufzuteilen gilt. Allen vorweg(?) an die "Leistungsbezieher".
Dabei kann man weder den Lösungsanbietern böse sein (da die ein riessigen Aufwand treiben müssen um die Regulierungen zu verstehen) wenn sie Ihre Marktposition ausnutzen, noch kann man die Regulation per-se verteufeln. Denn Arzneimittelsicherheit, Rohstoffüberwachung, Pharma-Zulassungsverfahren, Geräteüberwachungen oder auch nur Datenaustausch-Vereinheitlichung sind ja durchaus Bereiche in denen Vorgaben sinnvoll und notwendig sind. Immerhin geht es hier um Menschenleben. Und ganz nebenbei auch um riesige Goldtöpfe die es zwischen den Interessengruppen aufzuteilen gilt. Allen vorweg(?) an die "Leistungsbezieher".
"(Heil)Kostentreiber IT?" vollständig lesen
Es gab schon einige Stimmen die sich darauf gefreut haben, dass Microsoft Office 2007 endlich einen PDF Export enthalten wird. Leider haben diese jetzt einen kleinen Dämpfer bekommen weil Adobe sich strittig stellt. Obwohl PDF/A (for Archiving) ein offener ISO Standard ist musste Microsoft reagieren und die Funktion ausbauen. Sie ist allerdings als freier Download verfügbar.
Leider sind mir die Hintergründe noch nicht ganz klar, aber es ist offensichtlich dass Adobe sich hier selbst schadet. Microsoft hat übrigens auch gleich sein eigenes Dokumentenformat (XPS) aus der Office Distribution entfernt ("um XPS keinen unfairen Vorteil gegenüber PDF zu geben"). Letzteres halte ich nicht für sehr glaubwürdig, und ich vermute eher dass Adobe Patente sich generell auf die Erstellung von Print-fähigen Dokumenten beziehen.
(Via Netzpolitik.org)
Update: Adobe argumentiert wohl mit der Marktbeherrschenden Stellung der Software und fürchtet Verdrängung. Ist das so ein Fall von Verbraucherschutz der nach hinten los geht?
Update: Golem berichtet mit einer Zusammenfassung von Brians Artikel.
Leider sind mir die Hintergründe noch nicht ganz klar, aber es ist offensichtlich dass Adobe sich hier selbst schadet. Microsoft hat übrigens auch gleich sein eigenes Dokumentenformat (XPS) aus der Office Distribution entfernt ("um XPS keinen unfairen Vorteil gegenüber PDF zu geben"). Letzteres halte ich nicht für sehr glaubwürdig, und ich vermute eher dass Adobe Patente sich generell auf die Erstellung von Print-fähigen Dokumenten beziehen.
(Via Netzpolitik.org)
Update: Adobe argumentiert wohl mit der Marktbeherrschenden Stellung der Software und fürchtet Verdrängung. Ist das so ein Fall von Verbraucherschutz der nach hinten los geht?
Update: Golem berichtet mit einer Zusammenfassung von Brians Artikel.
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