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Eure Erfahrungen mit Personalberatungen?

Motiviert durch einen Artikel beim Headhunter (Wie arbeitet ein Headhunter) musste ich mal meinen Unmut über meine Erfahrungen in diesem Bereich kundtun. Meine Erfahrungen mit Headhuntern sind so, dass ich nicht davon überzeugt bin dass der Auftraggeber wirklich Arbeit durch die externen Unternehmen spart: Ich hatte schon Kontakt mit Personalberatern deren erster Kontakt mit mir beim Kunden war. Das Abklopfen der Skills erfolgt meist von den Beratern die die Begriffe nicht mal einordnen können (so bei meiner Frau öfters passiert). Und die Verwaltung der Bewerbungs-Warteschlangen soll bei manch einem Outsourcing Partner schon schlechter gewesen sein als bei der eigenen HR. Auf der anderen Seite natürlich sind Personalberater auch wichtig um überhaupt an die interessanten Bewerber und Stellen zu kommen. Deswegen interessiert mich Ihre Meinung. Wie sind Ihre Erfahrungen?

Wahlblog: (Pointer) Vorratsdatenspeicherung

Als Ex-ISP Aktivist kenne ich die Überlegungen die man so anstellt zwischen Datenschutz und effektivem Abuse Management. Als guter Net-Citizen möchte man auf die Beschwerden (wegen Spams, Wurmschleudern, Scans, Hackangriffe oder Fehlkonfiguration) an das Abuse-Team natürlich eingehen. Gleichzeitig gibt es Bedenken, welche Daten gespeichert und weitergegeben werden können. Schon alleine die Frage ob man eine Beschwerde von einem unbekannten verifizieren kann hängt im wesentlichen von den geführten Logs ab. In Deutschland ist der Datenschutz hier zum Glück sehr kleinlich: Keine Speicherung von personenbezogenen Daten ohne Gründe aus den Bereichen Abrechnung oder Betrieb. Die Auslegung, was nun technisch notwendig ist bereitet nicht nur den Abuse Teams der Provider Probleme. Und die Strafverfolgung kommt hier als Grund nicht vor. So gesehen ist eine Regulierung in diesem Bereich überfällig, um die unklare Situation zu entschärfen. Jedoch schießt die Innenminister Konferenz mit ihrer Forderung nach Speicherung für ein Jahr über das Ziel hinaus: das belastet nicht nur die Infrastruktur, sondern das führt auch zu Datenansammlungen die (wie alle Datenansammlungen) missbraucht werden. Dazu kommt dann noch die Entwicklung der letzten Jahre, dass dank Überwachungsverordnung (und Kontenabrufverfahren und und und) die Datensammelwut des Staates enorm zugenommen hat. Für das Bürger-Mining wollen die ISPs nun wirklich nicht sammeln.

Browser Wars

Nach dem Relaunch unserer amerikanischen Website mit Typo3 haben wir praktischerweise Auswertungen der Besuche mit AWStats. Hier eine Übersicht der Browser und Betriebsystem Kennungen (Auszug): MSIE..........85,8% - 6.0....81,3% - 5.5.....3,3% - 5.01....0,6% Firefox.......9,5% - 1.0.4...5,4% - 1.0.3...1,6% - 1.0.....1,2% Mozilla.......1,7% Netscape......0,9% - 8.0.1...0,0% - 7.2.....0,4% - 7.1.....0,1% Opera.........0,8% Safari........0,4% Konqueror.....0,2% Windows...96,6% (XP: 68,5%; 2000: 23%; 98: 2,6%; 2003: 1,1%) Mac........1,1% Linux......0,6% FreeBSD....0,1% OpenBSD....0,0% "Browser Wars" vollständig lesen

Besuchsbericht: QM Vorträge bei der regionalen ITPM Fachgruppe

Gestern habe ich mich spontan zu einem Besuch der regionalen Fachgruppe IT-Projektmanagement (FG-ITPM) in Stuttgart-Vaihingen entschieden. Es standen zwei Vorträge zum Qualitätsmanagement auf dem Plan. Qualitätsmanagement ist ein wichtiges Thema. Aus meiner Sicht insbesondere um in kürzerer Zeit für geringere Kosten akzeptable Software zu produzieren. Von daher war ich gespannt auf die Ansichten der Praktiker. Da ich mich kurzfristig entschlossen hatte und direkt vom Büro aus los gefahren bin kam ich eine halbe Stunde zu spät. Da aber hier noch die Besprechung der kommenden Termine im Gange war habe ich nichts wesentliches verpasst. Das ist wie Kinowerbung, sehr praktisch :) Der Erste Vortrag war von Dr. Karsten Hoffmann (Steinbeis-Transferzentrum IT-PM) war über effizientes QM im Projekt. Es war eine Einführung in QM Methoden. Persönlich kam mir hier ein wenig das Thema Projektarbeit und der Effizienzgedanke zu kurz. Letztenendes ist die Krise in der die QM steckt ja einfach darin begründet dass sie kein integraler Bestandteil der Prozesse ist. Meiner Meinung nach muss man die QM in erster Linie als Prozess-Verbesserer sehen, und nicht als "Abnahmestelle". Reviews von Artefakten bei Projektzwischenschritten wurde von Dr. Hoffmann als sehr hilfreich beschrieben, insbesondere auch wenn man den Review durch Einzelpersonen statt einer Gruppe nimmt. Der zweite Vortrag des Abends von Matthias Wetzel (ISTE Uni-Stuttgart) beschäftigte sich zu einer Diplomarbeit über die Analytische Qualitätssicherung in der Softwareindustrie. Er hat die Ergebnisse einer Befragungsaktion präsentiert. Die Ergebnisse stammten allerdings nur aus 9 Projekten und waren damit nicht sonderlich aussagekräftig. Es wurde vermutet, dass es bei den Teilnehmern der Studie eher um Vorzeigeprojekte handelte (bei allen Projekten waren die Kosten für die QM genau in den Planungsvorgaben (zwischen 15% und 40% der Gesamtkosten). "Besuchsbericht: QM Vorträge bei der regionalen ITPM Fachgruppe" vollständig lesen

Wahlblog: Bluthunde mit RFID Chip

Bei den ganzen Presse Berichten der letzten Zeit zu Otto Schily ging mir immer wieder durch den Kopf, dass seit Noske die Innenminister der Sozialdemokratie Bluthunde genannt werden. Daran musste ich mich erinnern, als Golem über die weiterhin übereilte Einführung der RFID lesbaren Biometrikdaten in Ausweisdokumenten berichtete. Daraufhin landete der Vorfall auf meiner To-Do Liste zum Wahlblog: der Datenschutz unter SPD Regierung. Otto Schily hat sich allerdings mit diesem Platz nicht zufrieden gegeben. In einem Interview hat er Peter Schaar direkt angegriffen:
... der Herr Schaar überschreitet da seine Befugnisse. Man muss ihm das immer wieder sagen. Herr Schaar hat darüber zu wachen, ob der Datenschutz gewährleistet ist. Es ist aber nicht seine Sache, darüber zu befinden oder auch dazu irgendwelche Meinungen kund zu tun in amtlicher Eigenschaft, ob es sinnvoll ist, biometrische Merkmale in den Pass einzuführen und welcher Zeitpunkt dafür geeignet ist.
(aus einem Deutschlandfunk Interview) Wenn hier jemand seine Kompetenzen überschreitet, dann ist dies ja wohl "der Schily". Welcher ohne Not das Thema Biometrie in den Ausweisdokumenten forciert. Dieses ganze Geschichte begann mit dem Ultimatum der USA, die es fertig brachten in den Staaten der EU in einer Hau-Ruck Aktion Biometrie-Daten in Ausweis Dokumente zu bringen. Dabei ist das Thema sehr komplex, was wohl auch die Regierung der Vereinigten Staaten einsehen musste, und jetzt eine Fristverlängerung anbieten. "Wahlblog: Bluthunde mit RFID Chip" vollständig lesen

Wahlblog: Software Patente Grüne und Union in Einigkeit

Lesebefehl: Softwarepatente: Noch alles offen vor der 2. Lesung der Richtlinie (Heise Ticker). Es ist interessant zu sehen, dass die SPD Ministerin rein formal durch Ihren Lebenslauf dazu qualifiziert ist den Bereich Forschung und Justiz zusammenzubringen. Offensichtlich (Golem) fehlt Ihr allerdings der Bezug zu IT und Softwareentwicklung, für die eigene Gesetze gelten. Frau Zypries hat sich übrigens angeblich Darmstadt als Wahlbezirk gesichert, dürfte interessant werden ob hier Patentlobby oder Aktivisten mit Ihrer Erststimme Konsequenzen ziehen.

Wahlblog: Regierung agiert in Brüssel gegen das Volk

Und siehe da, eben noch ging es um mehr Transparenz, da kocht wieder das leidige Thema Software Patente hoch. Ein ausführlicher Ticker Artikel auf Heise stellt dar, wie die aktuelle Bundesregierung auf die Patent-Lobby hereinfällt und den Brüssler Filz dazu benutzt gegen die ausgesprochene Meinung der Volksvertreter ihre Wirtschaftspolitik durchzusetzen. Bei Regierung Kohl hätte man ja bei so einem Vorgehen Berechnung erwartet, bei der jetzigen tippe ich eher auf Naivität die dazu führt sich von der Lobby einlullen zu lassen.

Keine Glaubensfrage

Ich hatte mir ganz fest vorgenommen nichts zu dem Thema zu schreiben, aber ich will trotzdem einen kleinen Pointer zu Coram Publico hinterlassen. JC hat die Hysterie einfach zu treffend und nüchtern kommentiert. Ach ja, falls es unklar sein sollte worum es geht: um des Apfels (Doppel)Kern. Ich verspreche feierlich nichts zum Thema Debian Release zu bloggen.

Wahlblog: CDU/CSU gegen Informationsfreiheit?

Jede Menge Wahlblogs sprießen aus dem Boden (Blogroll von Oliver Gassner; Wahlkampf in der Blogsphäre). Ich hab mir bei einigen Pressemeldungen und Aussagen in letzter Zeit öfters vorgenommen diese zusammenzutragen. Es ist sicher kein Fehler die Wahlaussagen und Programme der Parteien von Seite der Informationstechnolgie zu beleuchten. Insbesonders interessant sind hier Datenschutz, Informelle Selbstbestimmung, Bundes-Groß-Projekte und natürlich Software Patente. Golem berichtet über die Verabschiedung des Informationsfreiheitsgesetz: Im wesentlichen geht es hier um die Transparenz für den Bürger in der Bundesverwaltung. Die CDU/CSU Fraktion sieht dieses Gesetz als unnötig, was wohl damit zusammenhängt dass generelle Auskunftspflichten ohnehin schon an vielen öffentlichen Stellen existierten. "Wahlblog: CDU/CSU gegen Informationsfreiheit?" vollständig lesen